Polizei sah keinen Grund einzuschreiten / Veranstaltung war als Geburtstagsparty angemeldet

Skinhead-Konzert im Ebstorfer Schützenhaus

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Eine Veranstaltung im Ebstorfer Schützenhaus war als Geburtstagsparty angemeldet, entpuppte sich aber als Skinhead-Konzert (Symbolfoto).

no Ebstorf. Es ist eigentlich nicht ungewöhnlich, dass das Schützenhaus in Ebstorf durch die Gilde an Privatpersonen für Feierlichkeiten verpachtet wird.

Doch dieses Mal staunten einige Gildemitglieder nicht schlecht, als zu einer vermeintlichen Geburtstagsparty eine Live-Band anrückte und rund 100 Personen, unter ihnen sehr viele Glatzenträger, erschienen, ordentlich feierten und der sehr lauten Musik lauschten. Die Polizei ordnete das Geschehen als rechts motiviertes Skinhead-Konzert ein.

Da aber keine strafbare Handlungen vorlagen und auch keine Hinweise auf das Spielen verbotener Lieder vorlagen, gab es für die Polizei keinen Grund gegen diese Veranstaltung einzuschreiten. Außerdem erreichte das Konzert keine Öffentlichkeit und wurde laut Aussage der Polizei in Ebstorf – mit Ausnahme der auf dem Schießstand anwesenden Gildemitglieder – nicht wahrgenommen.

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