Missionarisches Zentrum in Hanstedt I: Einweihung mit Landesbischof Ralf Meister

Segen für Erweiterungsbau

Eingeweiht: Landesbischof Ralf Meister mit Schlüssel.

Hanstedt I. Im Rahmen zum „Tag der Gemeinde“ wurde gestern der Erweiterungsbau an der Westseite des Missionarischen Zentrums in Hanstedt I. vom Landesbischof Ralf Meister offiziell eingeweiht. Der Termin fiel genau auf den Gründungstag 1. Mai – vor 33 Jahren.

„…da ist Musik drin! – so lautete das Thema zum Tag der Gemeinde, der in Kooperation vom Freundeskreis Missionarischer Dienste, den Missionarischen Diensten im Haus kirchlicher Dienste und der Landeskirche Hannover durchgeführt wurde. Der Leiter des Zentrums, Pastor Wolfhardt Knigge, konnte im vollbesetzten Zelt – 350 Stühle waren aufgestellt worden – eine Reihe besonderer Ehrengäste begrüßen. Darunter Landesbischof Ralf Meister, Landessuperintendent Diether Rathing, Propst Jörg Hagen, Bauunternehmer und Förderer Gustav Viebrock, Kammerdirektor Andreas Hesse von der fördernden Klosterkammer Hannover und viele mehr.

Eingeweiht: Landesbischof Ralf Meister mit Schlüssel.

Dass an dem Tag Musik eine Rolle spielt, wurde schon im Gottesdienst fühl- und hörbar durch den frischen, flotten, fetzigen Gesang des Gospelchors „Good News Singers“ aus Harsefeld. Kirche – da ist Musik drin, und im christlichen Glauben erst Recht, wie es jetzt im Rahmen der Lutherdekade im „Jahr der Kirchenmusik“ an vielen Orten zum Ausdruck kommt und gestern zwischen den Sonntagen Jubilate und Kantate in besonderem Maße. Landesbischof Ralf Meister ging in seiner Predigt dem Nichtsichtbaren nach. „Wie selbstverständlich sind uns unsere Sinne – es ist uns kaum gegenwärtig.“ Doch nicht die Sinneswahrnehmung schaffe Glauben. Die Melodie des Glaubens schwinge weiter mit Bildern im Herzen, die in dieser Welt eine neue Welt sichtbar machen. Viele Dankesworte und Wünsche reihten sich bei vielen Grußworten in der Einweihungszeremonie direkt am jetzigen Haupteingang des Missionarischen Zentrums aneinander, bevor Förderer Gustav Viebrock einen großen Schlüssel als Symbol dem Landesbischof überreichte und dieser dem Leiter Knigge weiter.

Viele segnende Hände richteten ihre Hand gen Erweiterungsbau – kraftgebend für das geistige Missionarische Zentrum, als Ort gelebten Glaubens, in dem insbesondere junge Menschen prägende Eindrücke gewinnen können.

Weiter ging mit Gesprächs- und Themengruppen die allesamt etwas mit Musik zu tun haben, sei es Musik im Gottesdienst zwischen Tradition und Moderne oder Popmusik und Verkündigung.

Für einen Super-Abschluss, Highlight mit musikalischem Genuss pur sorgte das A-cappella- Konzert mit der hin- und mitreißenden Gruppe „Fünf vor der Ehe“.

Von Ute Bautsch-Ludolfs

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