Neue Lampen in der Gemeinde Hanstedt müssen ausgetauscht werden

Schattenseiten der Beleuchtung

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Etwa 50 neue LED-Leuchten sin din der Gemeinde Hanstedt I installiert worden. Bürgermeister Rainer Bockelmann freut sich über Ersparnisse bei Strom und Wartung. Zunächst aber müssen viele neue Lampen vom Hersteller ausgetauscht werden.

Hanstedt I. Die Gemeinde Hanstedt hat ihre Straßenbeleuchtung auf neuere, energiesparende Lampen umgestellt. Gut 100 Lampen beleuchten die Straßen in der Gemeinde, die Hälfte davon ist bereits ausgetauscht.

Das berichtete der Bürgermeister Rainer Bockelmann bei der vergangenen Gemeinderatssitzung. Etwa 40 000 Euro wurden dafür investiert. Dabei beginnt die Umstellung mit einem kleinen Dämpfer: Denn kaum aufgestellt, werden die neuen Lampen mitsamt der Laternenköpfe nun ausgetauscht. Es habe sich ein Materialfehler eingeschlichen, erklärte der Bürgermeister, die Lampen funktionieren nicht richtig. Sie sollen nun im Laufe der kommenden Wochen ausgetauscht werden. Die Kosten dafür trage dann der Hersteller der Lampen, so Bockelmann. Vor zwei Jahren habe man mit der Planung für den Austausch der Lampen begonnen. Eine Förderung von 25 Prozent vom Bundesumweltministerium lockte die Gemeinde. Hanstedt schlug zu und sicherte sich im vergangenen Jahr den Zuschlag, hinzu kam noch eine Förderung von 50 Prozent aus der Klimaschutzgesellschaft des Landkreises Uelzen (KSU).

Der Gemeinde Hanstedt selbst blieb somit ein Kostenanteil von 25 Prozent. Die Vorteile der neuen LED-Beleuchtung in Hanstedt: Die neuen Geräte verbrauchen nur ein Drittel des Stroms der bisherigen Lampen. Außerdem habe allein die Wartung der bisherigen Lampen Löcher in das Gemeindesäckel gerissen: Vier bis fünftausend Euro seien das etwa pro Jahr gewesen. „Wir versprechen uns nicht nur eine Stromersparnis, sondern auch eine Ersparnis bei den Reparaturen“, erklärte Rainer Bockelmann beim Gemeinderat. „Das fängt aber gut an“, platzte da Martin Hahn Ratsherr der CDU, angesichts der Materialfehler an den neuen Lampen herein. Er erntete einen ironischen Lacher der Ratsleute.

Von Kai Hasse

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