3,2 Millionen Euro teure Arbeiten / Derzeit Verbesserung des Brandschutzes im naturwissenschaftlichen Trakt

Sanierung der Oberschule Ebstorf dauert bis Oktober

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Während der Sanierung der Oberschule Ebstorf wird es auch mal laut. Mit einem Schlaghammer werden die Wände in den Räumen aufgestemmt.

Ebstorf. Während die Schüler ihre wohlverdienten Sommerferien genießen, gehen die Handwerker in der Oberschule Ebstorf derzeit ein und aus.

Die Arbeiten zur Verbesserung des Brandschutzes sind in vollem Gange und nach fast zwei Jahren Arbeit – auch während der Schulzeit – steht das Ende des Umbaus bevor. Laut Kreissprecher Martin Theine soll dieser im Oktober abgeschlossen sein. In seinen ursprünglichen Planungen war der Landkreis von einem Bauabschluss im Frühjahr dieses Jahres ausgegangen (AZ berichtete).

„Es gibt keine Verzögerungen, wir liegen im Zeitplan“, sagt Theine. Momentan stehe die Sanierung des naturwissenschaftlichen Trakts der Oberschule an. Dort werde gerade der Brandschutz verbessert. Auch bei den Ausgaben für die Schulsanierung komme es zu keinen weiteren Kostensteigerungen, so Theine. „Nach der derzeitigen Prognose werden sich die Baukosten für die Maßnahmen voraussichtlich auf 3,2 Millionen Euro belaufen“, informiert der Kreissprecher. Allein in die Runderneuerung der alten Aula der Oberschule sind vom Landkreis 975 000 Euro investiert worden.

Bis zum Abschluss der Arbeiten im Oktober werden sich die Schüler und Lehrer der Oberschule weiter mit der Baustelle arrangieren müssen. Die Arbeiten würden dann wie bisher auch in den Pausen und hauptsächlich nach Schulschluss erledigt, sagt Theine. Das Verfahren habe sich bewährt, weil die Schüler und Lehrer dadurch so wenig wie möglich gestört würden. Diese Art des Arbeitens erkläre aber auch, warum alles länger als ursprünglich geplant dauere und noch bis Oktober gearbeitet werde.

Doch ganz ohne Störungen konnte während der Sanierungsarbeiten in der Oberschule Ebstorf nicht unterrichtet werden (AZ berichtete). Viele Schüler mussten laut Schulleiterin Heike Matthies häufig die Klassenräume wechseln. Dabei sei es auch vorgekommen, dass Klassen in zu kleine Räume ausweichen mussten. Das Ganze sei ein Kompromiss zwischen Unterricht und Handwerkern. Daher sei es wichtig gewesen, gut vorauszuplanen.

Von Lars Lohmann

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