Natendorf tanzt die Samba

Bei den Frauen war Lisa Rockensüß (rotes Trikot) von den Beachladies Berlin die treffsicherste Akteurin.

Natendorf. Einen Überraschungscoup haben die Sambatänzer aus Barum gelandet. Im Finale des 2. AZ Beach Soccer Cups besiegte das junge Team völlig überraschend die Mannschaft „Primus inter pares“ mit 3:1. Bei den Frauen hatte das Team der Beachladies Berlin des bessere Ende für sich. Es bezwang im Finale den TSV Wallhöfen II mit 4:1 und sicherte sich so die Siegprämie von 300 Euro.

Am gesamten Wochenende verfolgten über 700 Zuschauer die Spielen auf dem Beach Soccer Platz in Natendorf. Bei herrlichem Sommerwetter und Temperaturen wie in der Sahara zeigten die Teams trotzdem sehr hochklassige Spiele.

Schon in der Vorrunde gab es teilweise Beach Soccer vom Feinsten zu sehen. In der Gruppe A setzten sich die Favoriten „Primus inter pares“ und Beachkick Berlin durch. Auf den dritten Platz schoben sich die späteren Sieger, die Sambatänzer aus Barum.

In der Gruppe B bestimmten die Beachdiver aus Braunschweig das Geschehen und gewannen die Gruppe deutlich. Mick´s Dreamteam und die Lokalmatadoren von IG-13 Natendorf landeten auf den Plätzen zwei und drei.

Ohne Punktverlust zog das Team Beach United in die Runde der letzten Acht ein. Hinter dem Team aus Brandenburg landeten die Becks Beach Boys.

Schon im ersten Viertelfinalspiel kam es zur ersten großen Überraschung. Die ungeschlagenen Spieler von Beach United verloren in einer hart umkämpften Partie 3:5 gegen die frisch aufspielenden Sambatänzer. Die Lokalmatadoren aus Natendorf mussten im Viertelfinale die Segel streichen, sie verloren gegen die Beachdiver aus Braunschweig mit 0:2.

Im Halbfinale dann der nächste Paukenschlag der Sambatänzer. Mit 4:3 schlugen sie das favorisierte Team Beachkick Berlin. Im anderen Semifinale zog „Primus inter pares“ durch ein 4:2 gegen die Beachdiver Braunschweig in das Finale ein.

Im Spiel um Platz drei siegten dann die Braunschweiger klar gegen die enttäuschten Beachkicker aus der Bundeshauptstadt mit 7:1. Schon im Vorjahr erreichte das Team „Primus inter pares“ das Finale und musste sich gegen Teutonia Uelzen geschlagen geben. Und auch dieses Jahr reichte es für die Mannschaft nicht. Die Barumer Sambatänzer, eigentlich die A-Jugendmannschaft des MTV Barum, verwies auch die Grünen von „Primus inter pares“ in die Schranken und sicherte sich somit den Sieg und den ersten Preis: Zwei Übernachtungen vom 16. bis 18. Juli für zwölf Personen im Classic Hotel Harmonie in Köln am Finalwochenende der Beach Soccer Meisterschaften im Wert von zirka 1 300 Euro.

Organisator und Vorsitzender des SV Natendorf, Matthias Plank hatte das Event zusammen mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern wie im vergangenen Jahr perfekt geplant und bedankte sich bei allen Sponsoren. Er freut sich schon auf die dritte Auflage im nächsten Jahr.

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