Schneller Einsatz der Feuerwehren verhindert Überspringen der Flammen

Containerbrand in Natendorf: Funkenflug bedroht Hofgebäude

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Die Flammen eines Gartenfeuers griffen auf einen Container über.

fpr Natendorf. Durch ihren raschen Einsatz verhinderten Feuerwehren heute Mittag (14. Oktober) ein Großfeuer in Natendorf. Dort hatte ein Hofbesitzer an der Golster Straße trockenen Strauchschnitt auf seinem Gelände verbrannt. Durch aufkommende Winde war das Feuer außer Kontrolle geraten.

Funkenflug setzte bereits einen daneben stehenden Container mit Sperrmüll in Brand. Kurz vor 13 Uhr ging bei der Integrierten Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Uelzen, die die Alarmierungen auslöste, der Notruf ein. 

Bereits vier Minuten später traf das erste Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort ein und begann mit der Brandbekämpfung. Damit konnte ein Überspringen der Flammen auf nahe liegende Gebäude unterbunden werden.

Mit Schaum wurden das Feuer im Container erstickt.

Nach und nach erreichten die Wehren aus Natendorf, Hohenbünstorf, Ebstorf, Barum und Seedorf die Einsatzstelle. Somit waren insgesamt mehr als 40 Feuerwehrleute unter der Leitung des Hohenbünstorfer Ortsbrandmeisters Heinrich Wilhelms mit neun Fahrzeugen in die Löscharbeiten eingebunden. Mit einem Schnellangriffsschlauch war der Strauchschnitt innerhalb kurzer Zeit abgelöscht. Für den Container setzte die Feuerwehr Einsatzkräfte unter Atemschutzgeräten und Löschschaum ein. 

Die Wasserversorgung wurde aus einem rund 300 Meter entfernten Hydrant aufgebaut. Gegen 13.40 Uhr hieß es schließlich „Feuer aus!“. Mit einer speziellen Wärmebildkamera konnte die Brandstelle nach Glutnestern abgesucht werden.

Bis zum Ende der Aufräumungsarbeiten kurz nach 14 Uhr war die Ortsdurchfahrt zwischen Natendorf und Wessenstedt für den Verkehr voll gesperrt. Polizeibeamte der Dienststelle in Ebstorf führten die Ermittlungen durch.

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