Nach zeitlichen Verzögerungen geht es im Ebstorfer Baugebiet „An der Hofkoppel“ nun voran

Ab Mitte September kann endlich gebaut werden

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Bagger bereiten im Baugebiet „An der Hofkoppel“ zurzeit den Untergrund vor.

ib Ebstorf. Sieben Kaufverträge sind schon vorbereitet, weitere Anfragen liegen vor: Das Ebstorfer Baugebiet „An der Hofkoppel“ bietet 22 neue Grundstücke am Ortsausgang in Richtung Wessenstedt.

Nachdem sich die Ausweisung des Baugebiets im Vorfeld, wie berichtet, zeitlich in die Länge gezogen hatte, geht es nun voran: Im Moment bereiten Bagger den Untergrund vor.

Mitte September soll dann die Baustraße fertig sein, sodass mit dem Bau der Häuser begonnen werden kann. „Ich gehe davon aus, dass wir die Hälfte der Grundstücke in diesem Jahr noch verkaufen werden“, sagt Ebstorfs Gemeindedirektor Wilhelm Oelstorf. Der Preis pro erschlossenem Quadratmeter liegt bei 55 Euro.

Häuslebauer können in dem Gebiet ihren Wunsch nach den eigenen vier Wänden ganz nach ihrem Gusto erfüllen: „Laut Bebauungsplan ist eine freie Bebauung möglich. Der Klosterflecken gibt keine Vorgaben“, so Oelstorf. Lediglich bei der Geschosshöhe gibt es Einschränkungen: Gebaut werden dürfen nur eingeschossige Wohnhäuser.

Wie berichtet, wollten die Ebstorfer mit dem Baugebiet schon viel weiter sein. Doch erst waren die Planungen in Verzug geraten, weil eine Haubenlerchen-Population auf dem Gebiet vermutet wurde. Dann stellte sich heraus, dass die Erschließung länger dauern würde als vorgesehen. Der Planer stieß gleich auf mehrere Schwierigkeiten: Eine 20-Kilovolt-Leitung der SVO musste neu verlegt und eine Trafostation gebaut werden. Und dann war da noch der Boden: Weil er schon in geringer Tiefe aus Lehm und Mergel besteht, gestaltet sich die Oberflächenentwässerung aufwändig.

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