UWG will mit Gebührenbefreiung neue Marktbeschicker anlocken und Wochenmarkt stärken

Mehr Attraktivität für den Ortskern

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Der Wochenmarkt im Klosterflecken findet nur noch freitags statt. Auch die Zahl der Besucher hat laut Heiko Senking (UWG) abgenommen. Daher sollen jetzt weitere Marktbeschicker angelockt werden.

Ebstorf. Jeden Freitag können die Ebstorfer ihren Wochenmarkt auf dem Winkelplatz zwischen 7 und 12 Uhr besuchen.

Doch das Interesse hat nachgelassen, der zweite Markttag in der Woche, der Dienstag, ist schon gestrichen, und auch am Freitag kommen laut UWG-Ratsmitglied Heiko Senking immer weniger Besucher. Daher hat die UWG jetzt beantragt, die Marktbetreiber für ein Jahr von den Standgebühren zu befreien.

„Wir wollen damit weitere Marktbeschicker anlocken und die, die schon da sind, entlasten“, erklärt Senking. Das Ziel sei, die Attraktivität des Wochenmarktes zu steigern. So wie bisher könne es auf jeden Fall nicht weitergehen. „Ein florierender Wochenmarkt würde auch den Ortskern aufwerten und positiv beeinflussen“, ist sich Senking sicher. Außerdem könnten nicht nur die Marktbeschicker von einer Befreiung der Standgebühren profitieren, sondern auch die Geschäfte rund um den Wochenmarkt, indem potenzielle Kunden in den Kernort gezogen werden. Dies würde auch dem Ziel entsprechen, die Lüneburger Straße und den gesamten Bereich des alten Ortskerns noch attraktiver für Touristen und Einheimische zu gestalten.

Die Marktbeschicker sollen aber weiterhin für den Strom zahlen und ihre Stellfläche selbst reinigen, sodass der Bauhof nur noch die vollen Müllsäcke entsorgen muss, erklärt Senking.

„Es ist auch wichtig, dass wir wieder einen einheitlichen Beginn des Marktes haben“, berichtet Senking. Es könne nicht sein, dass ein Marktbeschicker um 7 Uhr und der andere um 9 Uhr seinen Stand öffnet. Die Kunden müssten sicher sein, dass der Stand auch offen hat, wenn sie auf dem Wochenmarkt sind. „Das gehört zu einem guten Service einfache dazu“, sagt Senking. Am Freitag zählte die AZ sechs Stände.

Die Kosten für den Klosterflecken sind laut Senking minimal. Die Standgebühren würden gerade einmal 3800 Euro pro Jahr in die Kassen der Gemeinde spülen.

Ob der Antrag der UWG angenommen wird, werden demnächst die zuständigen Gremien des Klosterfleckens beraten.

Von Lars Lohmann

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