Ausschuss empfiehlt neue Satzung für Ebstorfs Wochenmarkt / Strom soll auf dem Winkelplatz individuell abgerechnet werden

Marktbeschicker müssen tiefer in die Tasche greifen

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Einkaufen auf dem Winkelplatz: Jeden Freitag laden die Marktbeschicker zum Bummel im Ebstorfer Ortskern ein. Wie die Empfehlung vom Verwaltungsausschuss bestätigt, kostet der Stand auf dem Ebstorfer Wochenmarkt für die Anbieter künftig mehr.

wb Ebstorf. Rund 15 bis 20 Marktbeschicker bieten auf dem Ebstorfer Wochenmarkt abwechselnd ihre Waren feil. Abkassiert wurden sie seit 2002 nach dem selben System – und genau das soll nun geändert werden.

So hat es der Ebstorfer Ausschuss für Familie, Freizeit, Kultur, Tourismus und Wirtschaft auf seiner vergangenen Sitzung empfohlen.

Jeder Marktbeschicker soll fortan für seinen Stand eine Gebühr von 1,43 Euro für den laufenden Meter Frontlänge bezahlen – 23 Cent mehr als bisher. Zudem sollen die Stromkosten, die derzeit noch pauschal mit 2,50 Euro pro Tag abgerechnet werden, nun individuell ermittelt werden. „Es ist natürlich nicht in Ordnung, wenn ein Stand mit einem großen Kühlaggregat den gleichen Strompreis zahlt, wie einer ohne Kühlung“, verdeutlicht Ebstorfs Gemeindedirektor Wilhelm Oelstorf. Das neue System habe Verwaltung und Politik zusammen mit Marktbeschickern ausgeklügelt – und zwar in mehreren Treffen.

Bis Oktober 2012 hat der Klosterflecken laut Verwaltung über die Marktgebühren einen Überschuss von rund 3880 Euro erwirtschaftet. Die Mehreinnahmen durch die veränderte Satzung würde in Werbemaßnahmen für den Wochenmarkt fließen. Die Empfehlung des Ausschusses muss noch von dem Verwaltungsausschuss bestätigt werden.

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