Klosterflecken Ebstorf plant weitere 37 Grundstücke südlich des Wessenstedter Wegs

„Ideales Bauland“

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Hier, am Ortsausgang in Richtung Wessenstedt, sollen Baugrundstücke für 37 Wohnhäuser ausgewiesen werden.

Ebstorf. „Viele Bilder, wenig Text. “ So sieht der erste Entwurf für ein neues Baugebiet in Ebstorf aus, wie es Stadtplaner Henrik Böhme vom Büro „plan b“ in Küsten jetzt den politischen Vertretern im Bauausschuss des Klosterfleckens vorstellte.

Denn zunächst einmal soll jetzt die Öffentlichkeit mit den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange über das Vorhaben der Gemeinde am Wessenstedter Weg informiert werden – und zwar frühzeitig.

Mit dem Gebiet „Südlich des Wessenstedter Wegs“ hätten die Ebstorfer „ideales Bauland“ erstanden, befand Henrik Böhme. 37 Bauplätze können hier entstehen, gleich neben dem bereits ausgewiesenen Baugebiet „An der Hofkoppel“. Der Bauausschuss des Klosterfleckens entschied einstimmig, dass die entsprechenden Pläne dafür jetzt den Behörden zugehen und öffentlich ausgelegt werden sollen.

In groben Zügen umriss der Planer die wichtigsten Aspekte des Entwurfs: Das vorhandene Gehölz werde erhalten, auch aus Gründen seines Naherholungswerts. Verbindungswege in Richtung Süsingskoppel sind außerdem vorgesehen. Allerdings sei hier unbedingt zu vermeiden, dass sich Durchgangsverkehr breit mache, waren sich Politik, Verwaltung und Planer einig.

Darüber hinaus gebe es im Bereich Süsingskoppel Anlieger, die einen etwa drei Meter breiten Streifen Bauland hinzukaufen wollten. Deren Häuser stünden teilweise direkt auf der Grundstücksgrenze, so Böhme. Die geplante Erschließung des neuen Baugebiets über die Kreisstraße in Richtung Wessenstedt sorgte dann bei den Ausschussmitgliedern für einige Diskussionen. So mahnte Hans Peter Hauschild für die SPD-Fraktion an, dass mit der Planung der Erschließungsstraße dringend auch die Frage nach der Notwendigkeit eines Fuß- und Radwegs an der Kreisstraße geklärt werden müsse.

Von Ines Bräutigam

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