Arbeitsgruppe will erste Ergebnisse in Ausschuss vorstellen / Entscheidung im Dezember

Förderschulkonzept noch 2013

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Bei der Zukunft der Förderschulen gibt es die Überlegung, dass künftig Förderschüler aus Ebstorf in der Dohrmann-Schule in Bad Bevensen unterrichtet werden.

nre Ebstorf/Landkreis. Noch in diesem Jahr soll ein Konzept zur Förderschullandschaft im Kreis verabschiedet werden. Dieses Ziel hat sich die politische Arbeitsgruppe, die mit der Konzeptentwicklung betraut ist, gesetzt.

In der kommenden Woche würden im Rahmen der Kreis-Schulausschusssitzung erste Informationen zur Zukunft der Förderschullandschaft gegeben, sagte gestern auf AZ-Nachfrage der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Martin Oesterley (CDU/FDP/RRP-Gruppe). Das Gremium kommt am Donnerstag, 31. Oktober, ab 16. 30 Uhr in der Kulturnhalle in Uelzen zusammen. In einer Sondersitzung des Ausschusses, voraussichtlich dann im November, werde das Konzept dann noch eingehender diskutiert und bewertet, sodass es dem Kreistag bei seiner Sitzung im Dezember zur Beratung und Abstimmung vorgelegt werden könne.

Auf Beratungsergebnisse der Arbeitsgruppe, die in dieser Woche zum zweiten Mal in nicht öffentlicher Sitzung getagt hat, wollte Oesterley noch nicht eingehen und damit auch keine Aussagen zu einer Fusion der Dohrmann-Schule in Bad Bevensen und der Bodwede-Schule in Ebstorf (AZ berichtete) machen. Die Überlegungen der Gruppe würden gegenwärtig noch mit der Landkreisverwaltung und dem Schulamt abgestimmt. „Die Eltern können aber davon ausgehen, dass wir beim Konzept das Wohl der Förderschüler im Blick haben“, so Oesterley.

Handlungsbedarf in der Förderschullandschaft besteht, weil die Landesregierung bereits für das Schuljahr 2014/15 ein Aufnahmestopp für Förderschulen angekündigt hat, um die Inklusion voranzutreiben. Dabei sollen Förderschüler künftig in allgemeinbildenden Schulen unterrichtet werden.

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