Ebstorf soll nach Vorgabe des Verwaltungsausschusses Bebauungsplan ändern

Bauland statt Spielplatz

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An zwei Spielplätzen in Ebstorf herrscht gähnende Leere: Weil die beiden Einrichtungen kaum noch genutzt werden, sollen sie zu Bauland und dann verkauft werden, so ein Vorschlag aus dem Verwaltungsausschuss des Klosterfleckens.

Ebstorf. Zwei Spielplätze im Klosterflecken Ebstorf sollen verkauft werden. Das ist das Fazit einer Diskussion im Verwaltungsausschusses der Kommune. Konkret wurde dafür eine Änderung des Bebauungsplans besprochen, die dem Gemeinderat vorgeschlagen werden soll.

Damit sollen die Spielplätze an der Straße Im Forstland in der Nähe des Einkaufszentrums und an der Carl-Hincke-Straße eine andere Nutzung bekommen – als Bauland. So könnten sie besser verkauft werden.

„Diese Spielplätze werden nur noch sehr bedingt genutzt“, sagt Wilhelm Oelstorf, Gemeindedirektor in Ebstorf. Das könne etwa daran liegen, dass die Kinder der Umgebung älter geworden sind. Also habe sich der Klosterflecken erkundigt, ob die Anwohner der Spielplätze die Flächen eventuell kaufen möchten. „Das Interesse ist aber gleich Null“, meint Oelstorf. Denn die Flächen könnten nicht bebaut werden, sondern wären nur Spiel- oder Grünflächen. Deshalb sollen die Flächen zu Bauland werden – was der Verwaltungsausschuss jetzt auf den Weg gebracht hat – und dann verkauft werden. „Dafür würden wir dann den normalen Baulandpreis haben wollen“, sagt der Gemeindedirektor und fügt an, dass die Gebiete innerhalb der bisherigen Bebauungen gut lägen.

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