Heute um 18 Uhr startet die „Ebstorfer Beach“ auf dem Winkelplatz

Cocktails unter Palmen in Ebstorf

+
Nicht nur der Radlader kommt zum Einsatz. Mit Schaufeln verteilen Arne Hohensee (links) und Erhard Peters den Sand auf dem Winkelplatz.

Ebstorf. Palmen, Sand und dazu einen Cocktail – was sich nach einen Karibikurlaub anhört, bietet ab heute 18 Uhr wieder die „Ebstorfer Beach“ auf dem Winkelplatz. Zwei Lkw-Ladungen voll Sand verwandeln gestern Teile des Platzes für 17 Tage in einen weißen Strand.

Genießt den ersten Cocktail auf dem Winkelplatz: Erhard Peters, Organisator der „Ebstorfer Beach“.

Mit Schaufeln und einem Radlader wird der Sand in dem von Rohren begrenzten Karree gleichmäßig verteilt. „Das ist nach dem Schützenfest das zweitgrößte Event im Ort“, sagt Erhard Peters, Vorsitzender der Ebstorfer Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), die das Spektakel organisiert. Drei Wochen lang hätten die Betriebe im Ort die Chance, sich den Leuten zu zeigen. „Sie sollen merken, dass wir für sie da sind“, so Peters. Im Gegenzug hoffe er darauf, dass die Ebstorfer die Geschäfte vor Ort nutzen. Konkurrenz für andere wolle man nicht sein und verzichte daher darauf, Bier oder Wein auszuschenken. „Die Leute sollen einfach nach Feierabend abschalten “, sagt Peters.

Geboten wird den Ebstorfern und anderen Gästen daher nicht nur ein Cocktail unter Palmen, sondern auch Musikalisches. So tritt etwa „Celtic Shamrock“ am Winkelplatz auf. Außerdem gibt es am Freitag, 5. August, ein „Special or Nothing“. „Wir hatten leider eine Absage und versuchen, einen Ersatz zu finden. Wenn es nichts wird, feiern wir halt so“, meint Peters, der vor ein paar Jahren am Glühweinstand des Weihnachtsmarktes die Idee hatte, im Sommer eine Strandbar zu eröffnen.

„Inzwischen würden wir Ärger mit den Ebstorfern bekommen, wenn wir die ‘Beach’ einstellen würden“, meint Peters, der sich selbst als „Barkeeper-Legastheniker“ bezeichnet. – Was ihn aber nicht davon abhält, sich trotzdem fast jeden Abend hinter die Strandbar zu stellen. Ansonsten ist er seit April hauptsächlich mit der Logistik beschäftigt, hat Bands gebucht, sich um die GEMA gekümmert und Versicherungen abgeschlossen. Außerdem wurde ein feuerfester Pavillon angeschafft, falls es regnen sollte. Finanziell lohne es sich für die WTG. Mit den Einnahmen bezahle man Aktionen wie die Tombola zur Eröffnung des Domänenplatzes, sagt Peters.

Das Wesentliche sei für ihn aber etwas anderes: „Die Menschen sollen sich wohlfühlen, ihre Freizeit genießen.“ Und vor allem eines müsse stimmen: „Der Cocktail muss schmecken!“

Von Lars Lohmann

Kommentare