Bild der Zerstörung

Eingeschlagene Fensterscheiben und zerstörte Holzverkleidungen – auf dem Gelände des Klosterfleckens wird seit Februar randaliert. Fotos: Brütt

Ebstorf „Die machen da Randale ohne Ende“, sagt Kämmerer Wilhelm Oelstorf besorgt und wer sich auf dem Gelände am Ebstorfer Kiebitzkamp umschaut, kann ihm nur beipflichten. Eingeschlagene Fensterscheiben und zerstörte Holzverkleidungen – die alte Gärtnerei und deren Nebengbäude sind schwer beschädigt.

In der alten Gärtnerei wird gesprayt.

Nur achtsam kann das Gelände, das dem Klosterflecken Ebstorf gehört und als Bauland ausgezeichnet ist, betreten werdent. Glasscherben und splitternde Holzleisten liegen zwischen hochgewachsenem Unkraut. Auch auf der Auffahrt zum Gelände, Trampelpfaden und der Treppe zum Eingang des alten Gebäudes liegt zerbrochenes Glas. Auch Sprayer haben sich in den Räumen verewigt. „Wir haben die Holzverkleidungen verschraubt, trotzdem bleibt nichts heil“, berichtet Wilhelm Oelstorf. Im Februar hat die Gemeinde darum bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet und darum gebeten, das Gelände verstärkt im Blick zu behalten. Doch seither hat sich an der Situation nichts geändert. Weiterhin hinterlässt die Zerstörungswut Unbekannter auf dem Gelände sichtbare Spuren. Darum hat der Klosterflecken nun eine Belohnung für Hinweise ausgelobt. 500 Euro sind der Gemeinde die Hinweise wert. Oelstorf: „Gegenüber wohnen Leute. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da niemand etwas mitbekommt.“

Von Wiebke Brütt

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