Den Durchblick...

.  .  .   hatten gestern zumindest in Uelzen die Wenigsten. Schon vormittags auf dem Weg zur Arbeit schaltete der Uhlenköper nicht nur die normalen Scheinwerfer, sondern dazu noch das „Experten-Paar“ für Nebel ein.

Angekommen in der Redaktion konnte unser Mann bein Tippen förmlich zuschauen, wie sich die Suppe draußen weiter ausdehnte. So richtig hell wurde es den ganzen Tag nicht. Und als es sich dann um 16. 30 Uhr auch noch anschickte draußen zu dämmern, war wettertechnisch in der Uhlenköperstadt alles verloren.

Doch was dem Uhlenköper maximal die Laune verdarb, weil ihm Sonnenschein einfach viel besser gefällt als das Grau in Grau, ließ seiner Familie das Herz zwischenzeitlich ganz schön in die Hose rutschen. In einem vollbesetzten Auto waren die nämlich auf dem Weg von Hannover in Richtung Hamburg – bei einer Nebelküche, die mit der Uelzener Version scheinbar gut zu vergleichen war. 50 Meter Sicht hätten sich Uhlenköpers Verwandte gewünscht!! „Man sieht die Hand vor den Augen kaum“, quietschte die Mutter des Schreibers am frühen Abend in das Telefon. Nun gut, dachte da noch Uhlenköper, die Frau neigt zu Übertreibungen.... Als dann aber auch noch der Vater – der das Steuer in den Händen hielt – ruhig aber dennoch ernsthaft besorgt anmerkte, dass das Wetter wirklich keinen Spaß mache, wurde es auch dem Uhlenköper im Büro etwas mulmig zumute... Er selber hatte glücklicherweise nur einen kurzen Heimweg – acht Minuten im Auto und zuhause ist der

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