Das Doppelte von nichts bleibt nichts!

Das Doppelte von Nichts bleibt Nichts! Die Losung für den 8. Juli finden wir im Alten Testament beim Propheten Habakuk. Dort heißt es: „Weh dem, der sein Gut mehrt mit fremdem Gut! Wie lange wird’s währen, und ladet nur viel Schulden auf sich?“

Diese Worte, die ca. 600 Jahre v. Chr. aufgeschrieben wurden, sind heute aktueller denn je. Wir leben in einer Gesellschaft, die von Pump und Dimensionen lebt, in denen eine Milliarde die kleinste Einheit zu sein scheint. Da ist die Eurokrise, denen mit Milliardenkrediten begegnet wird. Denken wir an die Wirtschaftskrise, denen die Amerikaner unter anderem mit dem Drucken von neuem Geld (ohne wirklichen Gegenwert) begegnet sind. Da brechen hier Banken zusammen und dort stehen Staaten vor dem Aus. Und Sie und ich, wir befinden uns mitten drin! Wieso hat das Geld eigentlich die Macht, die es in unserer Gesellschaft hat? In den letzten 100 Jahren haben wir drei Mal eine neue Währung bekommen. Wir bauen auf die D-Mark oder den Euro, als wenn er seit Anbeginn der Zeit vorhanden war. Unsere Gesellschaft arbeitet mit Geld, das überhaupt nicht vorhanden ist. Wie selbstverständlich werden Kredite vergeben, Geschäfte getätigt und der Zahlungsweg ist immer voll elektronisch. Würde man all die Milliarden und Billionen in Scheinen auf den Tisch legen müssen, wären sie überhaupt nicht vorhanden. Und dieses „Nichts“ versuchen wir zu vermehren. Tja, das Doppelte von Nichts (nicht vorhandenem) bleibt eben Nichts. Spekulanten arbeiten mit Geld, dass ihnen gar nicht gehört und die Schuld aneinander wird immer größer. Wenn dann ein Pastor wie ich mit den Worten „Lasst uns auf Gott bauen!“ kommt, dann höre ich nicht selten: „Den gibt es nicht!“ Bei den Finanzen scheint es uns nicht zu stören, dass sie nur auf dem Blatt Papier existieren, wir bauen unsere ganze Gesellschaft darauf auf. Selbst wenn es Gott nicht geben sollte, man redet seit über 6000 Jahren von ihm. Dafür, dass er nicht existiert, hält es sich also schon ziemlich lange. Ist diese Tatsache alleine nicht schon Grund genug, sich darauf einzulassen, Gott zu suchen und sich von ihm finden zu lassen? Ich wünsche Ihnen mindestens das gleiche Maß an Vertrauen dazu, wie Sie den Finanzen vertrauen. Ich versichere Ihnen: Bei Gott werden Sie nicht enttäuscht!.

Jörg Theissen ist Pastor der Freien Christengemeinde Kraftstrom Uelzen.

Von Jörg Theissen

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