CDU: A39 soll Industrie bringen

Christian Teppe

Uelzen. Die CDU-Stadtratsfraktion will erreichen, dass Uelzen von der geplanten A39 profitiert. Die Christdemokraten wollen sich dafür stark machen, dass zwei neue Industriegebiete entstehen: eines bei Pieperhöfen an der Verbindung der Autobahn mit der B 191 und eines bei Gr. Liedern an der Anschlussstelle zur B 71.

100000 Euro soll die Stadt in diesem Jahr bereitstellen, um mit den Planungen zu beginnen. Diesen Antrag hat die Ratsfraktion auf ihrer Klausurtagung am Wochenende beschlossen. "Wir haben immer gesagt, die Autobahn an sich bringt uns überhaupt nichts, wir brauchen dann auch die Erschließung", sagt CDU-Fraktionschef Christian Teppe.

Die Christdemokraten wissen, dass Uelzen mit anderen Orten um Ansiedlungen konkurriert. "Und wir wollen jetzt nicht warten, bis die anderen fertig sind", begründet Teppe, warum Uelzen jetzt handeln müsse. Mit 100000 Euro könnten die Planungen beginnen. Dafür soll ein externes Büro beauftragt werden.

Als Vorbild sieht Teppe die Industrieansiedlungen an der A7 bei Soltau. Derzeit habe Uelzen keine Industrieflächen im Angebot, weil das Areal im Hafen für das Güterverkehrszentrum reserviert werden soll. Durch die Ansiedlung soll Uelzen Arbeitsplätze und höhere Gewerbesteuereinnahmen erhalten. Teppe rechnet damit, dass der genaue Verlauf er AuTrasse im Frühjahr feststeht.

Erschienen: 05.02.2008: AZ / TZ / Seite:3

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