Die Blicke...

. . . schweifen lassen. Sich einfach mal auf einer Uelzener Parkbank unter Bäumen hinsetzen und zwei Stunden das gesamte Umfeld beobachten. Da fällt dem Uhlenköper so einiges auf, zum Beispiel volle Straßen.

Autos, Busse, Lkws, Fahrradfahrer und mittendrin noch Fußgänger bahnen sich massenweise ihre Wege. Weit oben am Himmel kreisen die Vögel in alle Himmelsrichtungen, um in wärmere Orte aufzusuchen. Hier in Uelzen ist mit kühlen acht oder neun Grad nicht gerade sehr warm. Darum hat sich der Uhlenköper entsprechend mit Schal und Pullover eingedeckt. Er beobachtet zudem, dass die Baumkronen sich gelichtet haben. Sie sind kahl und zeigen nur noch ihre „nackten“ Äste. Das bringt der Herbst so mit sich. Gefühle wie Trostlosigkeit oder Müdigkeit empfinden viele Leute. Auch das beobachtet der Uhlenköper, wenn er auf der Bank sitzt und in die Gegend schaut. Ganz spannend dabei ist, wie sich der Himmel präsentiert. Mal meeresblau, öfter auch pechgrau. Wenn Blicke schweifen, dann sieht man Vieles.

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