Melbecker Edeka hat geschlossen / Dorfbewohner kaufen bis zur Neueröffnung in Bienenbüttel ein

Supermarkt wird neu gebaut

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Hier wurden zum letzten Mal die Einkaufswagen zusammengeschoben. Der Melbecker Edeka-Markt wird abgerissen, um einem deutlich größeren Neubau Platz zu machen.

Melbeck/Bienenbüttel. Erst wurde ein benachbartes Fachwerkhaus abgerissen. Dann war der Imbiss-Container verschwunden. Am 15. April schlossen sich zum letzten Mal die automatischen Türen des Edeka-Markts in Melbeck.

Das Gebäude aus den sechziger, siebziger Jahren wird jetzt abgerissen, um einem Neubau Platz zu machen, bestätigt Edeka Nord.

Das Händlerehepaar Kerstin und Jürgen Meyer hat den Melbecker Markt erst 2015 nach Bienenbüttel und Bad Bevensen übernommen. Nun steht eine deutliche Vergrößerung an – von 1400 Quadratmetern auf 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche mit einem Sortiment von insgesamt 30 000 Artikeln.

„Zurzeit wird der Markt ausgeräumt“, berichtet Edeka-Regionalsprecherin Marion Grundmann. „Der Abriss wird Anfang Mai erfolgen.“ Im ersten Quartal 2017 soll er neuer und größer wieder eröffnen. Wichtig für die Melbecker: Die Sparkasse bleibt.

Zukünftig gibt es sogar eine direkte Anbindung im Gebäude. Eine Zertifizierung in generationenfreundlichem Einkaufen ist geplant.

Eigentümer ist die Lüneburger Immobilienhandel Willi Cohrs GmbH & Co. KG, die für den Neubau bereits zwei zusätzliche Grundstücke erworben hat. Die Wohnungen in dem Komplex an der Uelzener Straße stehen schon länger leer. Nach Auskunft von Phillipp Cohrs ist ein Gebäude mit Klinkergebäude und Metallpanelen geplant. Eine Investitonssumme für das Bauvorhaben nennt das Familienunternehmen nicht.

Die Melbecker müssen während der Bauzeit in Bienenbüttel einkaufen. Phillipp Cohrs betont aber, dass während der Schließung vom Bienenbütteler Stammhaus aus ein kostenloser Lieferservice für die Melbecker angeboten wird. „Sie werden nicht allein gelassen“, so Cohrs.

Von Gerhard Sternitzke

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