Bienenbütteler Beirat feiert 15-jähriges Bestehen / Aktuelles Projekt: Notfallbänke

Stimme der Senioren

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Im Februar wurden Bienenbütteler Geschäfte für generationenfreundliches Einkaufen zertifiziert. Mitglieder des Seniorenbeirats hatten die Läden anhand eines Fragebogens begutachtet.

Bienenbüttel. Bienenbüttel sähe ohne seine Senioren anders aus. Als die Bahnhofstraße umgestaltet wurde, verschwanden die Stufen vor den Geschäften. Seitdem können nicht nur ältere Menschen mit Gehwagen oder Rollstuhl leichter einkaufen.

Das ist einer der Erfolge des Seniorenbeirats in Bienenbüttel, der am Mittwoch sein 15-jähriges Bestehen feiert. Nur in der Kreisstadt Uelzen gibt es ein vergleichbares Gremium.

„Es war kaum ein Geschäftseingang, der ebenerdig war“,erzählt Dieter Holzenkämpfer, fünf Jahre lang Vorsitzender des Gremiums. 1999 wurde der siebenköpfige Seniorenbeirat auf Antrag der SPD eingerichtet. „Der Seniorenbeirat betrachtet sich als Interessenvertretung aller Seniorinnen und Senioren in der Gemeinde Bienenbüttel“, heißt es in den Richtlinien der Seniorenvertretung.

Im Bau- und im Sozialausschuss ist das Gremium mit je einem beratenden Mitglied vertreten. Allerdings musste sich die Verwaltung erst daran gewöhnen, dass die Alten mitreden. Das Projekt Bahnhofstraße habe aber gezeigt, dass der Seniorenbeirat von Rat und Verwaltung hervorragend einbezogen werde.

Von Gerhard Sternitzke

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