Bienenbüttel: Helfende Hand fehlt, die das Gelände in Schuss hält / Kein Geld für unterirdische Beregnung

Rasenfläche liegt brach und trocknet

Vereinsvorsitzender Michael Skeisgerski befürchtet, dass die derzeitige Trockenheit dem Rasen zusetzt. Er wünscht sich einen Platzwart, der das Gelände pflegt. Foto: Jansen

aja Bienenbüttel. Während die engagierten Sportler gerade in den Ferien weilen, herrscht auf dem Bienenbütteler Sportplatz gähnende Leere. Die Rasenfläche davon liegt brach.

Im vergangenen Jahr pflegte Platzwart Hermann Kommert ehrenamtlich regelmäßig das Gelände, das derzeit unter dem heißen Wetter leidet. Doch nun ist Kommert im Altersruhestand. „Bislang war das Wetter dem Grün noch gewogen“, sagt der Vorsitzende des Bienenbütteler Sportvereins, Michael Skeisgerski. Er befürchtet, dass „die heißen Tage“ dem Rasen zusetzen werden.

„Unsere Beregnungsanlage war bislang mit von Hand aufgestellten Rasensprengern, die man quer über die Plätze zieht, in Gang gehalten worden“, beschreibt Skeisgerski eine Beregnung, die gewöhnlich für einen Garten völlig ausreichend wäre. Doch nun fehlt eine helfende Hand, die sich wie „unser Hermi“ kümmert, um die sehr umfangreichen Flächen zu erhalten. „In weiser Vorausschau hatten wir rechtzeitig schon im vergangenen Jahr eine angemessene Anlage im Sportausschuss der Gemeinde beantragt“, berichtet Skeisgerski. „Wir wollten nur einen Zuschuss für das Material, damit wir in Eigenleistungen eine Anlage zunächst für den A-Platz installieren könnten.“ Alle Arbeiten wollten die 1200 Mitglieder des Vereins „mit Muskelhypothek“, selbst erledigen. Doch die Kassen seien leer, so dass der Sportverein den Antrag in diesem Jahr noch ein weiteres Mal wiederholt vorgetragen hatte, „und wir endgültig abgeschmettert wurden“, so Skeisgerski. Es ging um etwa 12 000 bis 15 000 Euro für Material, um eine programmierbare unterirdisch verlegte Anlage installieren zu können. „Damit hätte der Sportplatz bewässert werden können, ohne den Spielbetrieb zu stören.” „Dem Ausschuss fehlte ein Gesamtkonzept“, erklärt Ausschussmitglied Stefan Waltje.

Ein Freiwilliger, der sich für den Dienst am Grün schon bereit erklärt hatte, sei vergangene Woche wieder abgesprungen, bedauert Skeisgerski.

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