Eine Arena: Baubeginn im Herbst

Planungen für wettkampfgerechte Sporthalle für 10 Millionen Euro in Lüneburg

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10 Millionen Euro wollen Landkreis und Stadt Lüneburg in eine wettkampfgerechte Sporthalle mit Teleskoptribühnen investieren. Sie soll für Bundesligaspiele ebenso wie für den Breitensport oder Konzerte zur Verfügung stehen.

stk Lüneburg. Bundesliga, Breitensport, Konzerte: Landkreis und Stadt Lüneburg planen für rund 10 Millionen Euro eine wettkampfgerechte Sporthalle, die sportlicher und kultureller Anziehungspunkt für die Region werden soll.

Der Baubeginn auf einem ehemaligen Schlachthofgelände im Gewerbegebiet Lüner Rennbahn ist noch im Herbst anvisiert. Die Pläne wurden jetzt in einer gemeinsamen Sitzung der Sportausschüsse von Kreis und Hansestadt vorgestellt.

„Wir brauchen die Halle, weil wir eine wachsende Region sind. Und deswegen stehe ich voll dahinter“, erklärt Landrat Manfred Nahrstedt. Die Dreifeldhalle soll einer Arena gleichen. Variable Teleskoptribünen werden verschiedene Nutzungsmöglichkeiten bieten. Für Konzerte können bis zu 3500 Sitzplätze aufgestellt werden. Laut Architekt Herbert Buddelmeyer aus Vechta soll die Einrichtung „Theatercharakter“ haben.

Die 10 Millionen Euro Baukosten wollen sich Landkreis (2,5 Millionen Euro) und Stadt Lüneburg (0,7 Millionen Euro) teilen. Der große Rest der Summe soll durch Zuschüsse von Kreisschulbaukasse, Sparkasse und Sparkassenstiftung sowie mit Krediten finanziert werden. Voraussetzung ist, dass der Kreistag am 20. Juni und drei Tage später der Stadtrat zustimmen.

Gebaut wird auch anderswo für den Sport in Lüneburg: An den Berufsbildenden Schulen ist für 2,6 Millionen Euro eine Zweifeld-Sporthalle mit vier Unterrichtsräumen und einem Gruppenraum in Planung. Der erste Spatenstich ist schon für August terminiert. Die Halle soll Ende 2017 eingeweiht werden.

Erste Ideen liegen bereits zum Bau einer ligatauglichen Sportanlage im Landkreis Lüneburg vor. Sie soll einmal für alle Vereine in der Region zur Verfügung stehen. Die Planungen werden voraussichtlich im Jahr 2018 beginnen, teilt der Landkreis Lüneburg in einer Pressemitteilung mit.

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