Neue Parkplätze und eine längere Twiete

Wunder der Technik: An der Bienenbütteler Twiete hat der anliegende Fleischerei-Betrieb versenkbare Poller installiert. Foto: Ph. Schulze

Bienenbüttel. Eine etwas größere Runde hatten Vertreter von ausführender Baufirma, Planungsbüro, Verwaltung und Kommunalpolitik gestern Morgen vor sich, um fertig gewordene Baumaßnahmen abzunehmen:

Mit der Verlängerung der Twiete in Richtung Ladestraße, der Erweiterung der Park- und Ride-Plätze sowie dem Bau des Kreisverkehrs vor dem Bahnhof und der Schaffung einer Park- und Ride-Anlage an der Georgstraße wurde in Bienenbüttel ein vielschichtiges Maßnahmenpaket umgesetzt, das eine bedeutende Rolle in der innerörtlichen Umgestaltung spielt. Insgesamt 616 000 Euro sind hierfür seit dem Baubeginn am 20. September vergangenen Jahres verbaut worden.

Die Verlängerung der Twiete ist eine privat finanzierte Baumaßnahme des anliegenden Fleischereibetriebes Graefke. Der musste zum einen sicherstellen, dass sein Lieferverkehr auch nach dem Bau der Park- und Ride-Anlage und des benachbarten Edeka-Marktes sichergestellt und möglichst optimiert wird. Außerdem ist der Anbau einer Halle vorgesehen. Da musste alles zueinander passen. Der Clou am neuen Teil der Twiete: Versenkbare Poller, die Graefke-Mitarbeiter per Handy im Erdboden verschwinden und wieder auftauchen lassen können, damit die Privatstraße nicht von jedermann genutzt wird.

Ein Stückchen weiter sind 14 neue P+R-Parkplätze entstanden, auf der gegenüberliegenden Bahnseite, an der Georgstraße, sind es 32 zusätzliche Parkplätze für Pendler. Insgesamt 80 neue Parkplätze rund um den Bienenbütteler Bahnhof und obendrein 14 abschließbare Fahrradstellboxen und weitere Fahrradstellflächen kann die Gemeinde ihren Bürgern nunmehr bieten.

Kleine Macken in Pflaster- und anderen Steinen und andere Mini-Mängel wurden an Ort und Stelle mit gelben Kreidekreuzchen versehen, damit die Baufirma Pasemann aus Knesebeck noch nachbessern kann. Im Großen und Ganzen aber gab es an den Bauausführungen nichts auszusetzen. Die mit Hackschnitzeln abgedeckten Flächen rund um den Bahnhofskreisel werden noch bepflanzt. Dies soll allerdings auf die Gestaltung der neuen Bahnhofstraße abgestimmt werden und steht deshalb vorerst noch aus.

Von Ines Bräutigam

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