Fachausschuss schiebt Sanierung im DRK-Kindergarten an / Mysteriöser Geruch

In der Krippe „müffelt’s“

Wo mag der seltsame Geruch wohl herkommen...? Kindergartenleiterin Antje Gebers führte Bürgermeister Heinz-Günter Waltje (2. von links) und die Ausschussmitglieder durch die Räume. Handeln tut hier dringend not, war man sich einig. Foto: Bräutigam

Bienenbüttel. Mehr als 12 800 Euro können die Bienenbütteler beim Land an Zuschüssen für den Betrieb des DRK-Kindergartens abrufen.

Um in den Genuss der Förderung zu kommen, muss die Gemeinde allerdings noch für dieses Jahr ausstehende Restmittel in Höhe von 1200 Euro investieren. Und sie legt sogar noch 300 Euro oben drauf, damit für insgesamt 1500 Euro eine Kletterebene im Außengelände entstehen kann.

Während es bei diesem Punkt keinerlei Diskussionen gab in der Jugendausschusssitzung der Gemeinde Bienenbüttel am Dienstagabend, mussten bei weiteren Investitionswünschen seitens des Kindergartens Prioritäten festgelegt werden. So sollen von 750 Euro, die aus Mitteln der Toto-Lotto-Stiftung zur Verfügung stehen, eine Kletterwand für die Krippe angeschafft, neue Vorhänge und Gardinenstangen mitbezahlt und auch eine dringend erforderliche Telefonanlage im Krippen-Container angeschafft werden.

A propos Krippen-Container: Seit Inbetriebnahme des Gebäudeteils neben dem Kindergarten „müffelt“ es, wie Kindergartenleiterin Antje Gebers den Ausschussmitgliedern und Vertretern der Verwaltung bei einem Rundgang erklärte. Schnüffelnd und schnuppernd gingen die Vertreter aus Rathaus und Politik durch die Räume, um die Quelle des aufdringlichen Geruchs aufzuspüren. Georg Merlin Franke (CDU) meinte schließlich in der Deckenverkleidung des Übels Wurzel ausgemacht zu haben: Möglicherweise stecke eine tote Maus oder anderes verendetes Getier irgendwo fest. Für Stefan Waltje gab es kein Vertun: „Da muss dringend nachgeguckt werden, was das ist“, appellierte er, „bei dem Geruch möchte doch niemand arbeiten.“

So soll nun also der Ursprung des „Müffelns“ gesucht und behoben werden. Außerdem soll die Verwaltung prüfen, ob sich irgendwo abschließbare Aktenschränke für den Kindergarten finden lassen, die dort dringend benötigt werden. Und auch Kindergartenleiterin Gebers bekam von den Ausschussmitgliedern einen Auftrag: Sie soll bei den Eltern ausloten, welche Eigenleistungen diese zu erbringen gewillt sind, um Wände neu zu streichen. Die Farbe würde natürlich die Gemeinde stellen. Falls es mit den Eigenleistungen nichts werden sollte, müssten diese Arbeiten, für die knapp 5000 Euro kalkuliert wurden – im Rahmen der kommenden Haushaltsberatungen behandelt werden.

Von Ines Bräutigam

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