Jetzt muss es schnell gehen

Arbeitskreis plant neue Krippe und Anbau am DRK-Kindergarten Bienenbüttel

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Nächstes Jahr sieht alles anders aus: Bis 31. Juli soll der Neubau der DRK-Krippe in Bienenbüttel stehen. Außerdem plant der zuständige Arbeitskreis einen Anbau für eine zusätzliche Gruppe am Kindergarten.

Bienenbüttel. Fünf Monate, das ist die Bauzeit für das nächste Projekt der Gemeinde Bienenbüttel, den Neubau der Krippe am DRK-Kindergarten. Aufgrund steigender Kinder- und Anmeldezahlen soll sie Platz für zwei Gruppen à 15 Kinder bieten.

Ein Arbeitskreis, der die Planungs- und Bauphase begleitet, hat inzwischen zum ersten Mal getagt und einige Festlegungen getroffen. Darüber berichtete Bauamtsleiterin Inga Heitmann am Dienstagabend im Bauausschuss.

Ursprünglich war ein Baubeginn noch im Herbst dieses Jahres geplant. Damit der Neubau also rechtzeitig zum neuen Kindergartenjahr im August bezogen werden kann, muss jetzt alles ganz schnell gehen. Für den 14. Januar ist die nächste Bauausschuss-Sitzung terminiert. „Dann wir ein Entwurf vorgelegt“, kündigt Inga Heitmann an.

Eine erste Skizze liegt bereits vor, wie Bürgermeister Dr. Merlin Franke auf AZ-Nachfrage verrät. Das bungalowartige Gebäude soll etwa 200 Quadratmeter bieten, auf denen neben zwei Gruppenräumen auch ein Ruheraum vorgesehen ist. Eine zweigeschossige Bauweise wurde vom Arbeitskreis verworfen, obwohl die Mitglieder eine solche Krippe in Uelzen besichtigt hatten.

Und so sieht das weitere Vorgehen aus: Der Bauausschuss soll noch in derselben Sitzung am 14. Januar sein Votum abgeben, der Verwaltungsausschuss vergibt anschließend die Aufträge. Fertigstellungsdatum: 31. Juli 2016.

540 000 Euro Eigenanteil stehen für die Baumaßnahme im Haushalt, eine Förderzusage über 450 000 Euro liegt bereits seit dem Sommer vor. Dabei ist auch der DRK-Kindergarten selbst betroffen: „Der Arbeitskreis hat sich für einen Anbau an dem Kindergarten für eine zusätzliche Gruppe ausgesprochen“, teilt Inga Heitmann mit. Damit will sich die Gemeinde auf die Zukunft einstellen. Neue Baugebiete ziehen immer auch junge Familien mit kleinen Kindern an. „Der Schwerpunkt soll aber auf der Planung der Krippe liegen“, betont die Bauamtsleiterin.

Die alte Krippe, in den neunziger Jahren gebaut, ist sanierungsbedürftig, zudem fehlt eine moderne Wärmedämmung.

Von Gerhard Sternitzke

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