Weihnachtsmarkt in Bienenbüttel: Bürgerstiftung übergibt 3400 Euro

Geld für Kinder und Kultur

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Fröhliche Gesichter beim Bienenbütteler Weihnachtsmarkt: Beliebt war der heiße Caipirinha.

ute Bienenbüttel. An diesen Adventswochenenden hätte man geradezu ein Weihnachtsmarkthopping im Landkreis Uelzen machen können, denn an vielen Orten, selbst in kleineren Dörfern, wurde dazu eingeladen. Ein Markt, an dem man hängen blieb, war in Bienenbüttel.

Das dritte Mal am neuen Ausrichtungsort beim Rathaus. Gebimmel vom alten Karusselzug, blinkende Lichter, anziehende Düfte mit typischen Weihnachtsgewürzen zogen magisch an. Dazu kamen viele generationsübergreifende Begegnungen und die Zeit wurde genutzt, sich nicht eben mal grüßend zuzunicken, sondern ein wenig zu plauschen und sich auszutauschen.

Ausrichter war die Wirtschafts- und Tourismus-Gemeinschaft Bienenbüttel. Sie hatte wieder Organisationen und Vereine, private sowie professionelle Marktleute, Freizeitkünstler und Kunsthandwerker ermuntert, dabei zu sein, um ein vielfältiges Angebot zu schaffen.

Viel Spaß hatten auch die kleinen Besucher.

Allein die kulinarische Speisekarte ließ das Wasser im Mund zusammenlaufen. „Darf‘s eine heiße Witwe sein?“ Damit ist Pflaumenschnaps mit Sahne und Zimthaube gemeint. Renner wurde der heiße Caipirinha. Auch die Tombola war beliebt, zumal es reichlich nette Gewinne gab, die im Rathaus, in dem unten weitere Stände aufgebaut waren, gleich mitgenommen werden konnte. Der Rundgang des Rates und einiger Verwaltungsmitglieder dauerte an, denn sie bewiesen Standvermögen.

Einen besonderen Höhepunkt gab es am Sonnabendnachmittag: Die Bürgerstiftung Bienenbüttel, die den Gemeinschaftssinn und die Mitverantwortung der Bürger in der Region für die Region fördern und stärken möchte, förderte öffentliche Vorhaben, „die im Interesse der Bürger in der Gemeinde Bienenbüttel liegen und nicht zu kommunalen Pflichtaufgaben gehören“, erklärte Hans-Günter Waltje, der mit anderen Stiftungsvorstandsmitgliedern und Stiftungsratsmitgliedern vor Ort am Stand mit unzähligen ausgelesenen Büchern war. „Die, die sich am wenigsten helfen können, ältere und jüngere Mitbürger, bekommen unsere Förderung.“ Insgesamt „schüttete“ die Stiftung 3400 Euro aus. Die Schecks gingen – in verschiedene Summen gestaffelt – an den Waldkindergarten, den Kinderhof Steddorf, den DRK-Kindergarten und den Gemeindekindergarten St. Michaelis. Auch der aktive Kulturverein und der DRK-Besuchsdienst wurden mit 500 Euro bedacht, während an den mitgliederstärksten Verein mit großer Jugendarbeit, dem Sportverein, eine Summe von 1000 Euro ging.

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