Handwerker machen in der Bienenbütteler Grundschule Überstunden

Extraschichten in den Herbstferien

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Zimmermann Ronny Lehr verspachtelt die Träger in der Grundschule Bienenbüttel. Durch die Überbauung des Atriums sind helle Lernecken mit Lichtdächern entstanden.

Bienenbüttel. Funken stieben, Bohrer wummern, und es staubt: Trotzdem ist Bürgermeister Dr. Merlin Franke fast jeden Tag auf der Baustelle in der Bienenbütteler Grundschule.

Bevor Schüler und Lehrer am Montag in die Klassenräume am Mühlenbach zurückkehren, haben die Bauhandwerker auf Hochtouren gearbeitet.

„Viele Firmen kommen früher und gehen später. Manche arbeiten auch sonnabends“, berichtet Franke bei einem Rundgang durch die Schule, in der die neuen Räume zwischen offenem Beton und von der Decke hängenden Kabeln bereits zu erkennen sind.

„Da wir im Sommer warten mussten, fehlen uns zwei Wochen“, räumt der Bürgermeister ein. Dafür habe man aber 56 000 Euro zusätzliche Zuschüsse für das 750 000-Euro-Projekt einwerben können. Ursprünglich angesetzt waren 300 000 Euro Fördergelder für die energetische Sanierung der Aula und für den Einbau der Gemeindebücherei ins ehemalige Atrium.

Um den Schulunterricht möglichst wenig zu stören, wurden lärmintensive Arbeiten nach Möglichkeit in die zwei Wochen Ferien gelegt. „Wir achten darauf, so wenig Lärm wie möglich zu machen.

Von Gerhard Sternitzke

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