Bauausschuss der Gemeinde Bienenbüttel stimmt Überplanung des Waldbadbereiches zu

Damm soll Brücke ersetzen

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Abgängige Brücke: Die Holzkonstruktion im hinteren Bereich des Bienenbütteler Waldbades ist dringend sanierungsbedürftig.

Bienenbüttel. Der Alterungsprozess lässt sich deutlich erkennen. Die Holzbrücke im hinteren Bereich des Bienenbütteler Waldbades ist abgenutzt. Nun soll der Brückenbereich inklusive des Umfeldes barrierefrei überplant werden.

Das Ingenieurbüro Heidt & Peters aus Bad Bevensen soll diese Maßnahme durchführen. Kim Schwettmann hat dazu dem Bauausschuss der Gemeinde seinen Entwurf vorgelegt.

Demnach soll ein Abriss der jetzt veralteten Brücke, die in 1,80 Meter Breite und neun Meter Länge einen Teich überspannt, erfolgen. Die Brücke soll durch einen Damm ersetzt werden. „Dieser soll eine Kronenbreite und -höhe von zwei Meter umfassen“, skizzierte Schwettmann. Somit kann der Damm für Unterhaltungsarbeiten auch von einem Kleintransporter mit Anhänger befahren werden. „Die Böschungsneigung des Dammes haben wir mit eins zu drei angenommen, damit ein einheitliches Bild entsteht“, erläuterte Schwettmann. Seine Pläne sehen außerdem eine Entschlackung der Becken und die Herstellung eines Sandfanges vor.

Darüber hinaus müsste die Rohrsohle auf der Oberkante der jetzigen Schlammauflage positioniert werden. Daher schlägt Schwettmann vor, zwei Durchlässe einzubauen, um die Rohrsohle oberhalb der Schlammauflage zu positionieren.

„Für die Herstellung des Dammes ergeben sich Kosten in Höhe von rund 6000 Euro. Hinzu kommt die Entschlammung der Teiche, die Kosten in Höhe von 1000 Euro verursachen. Insgesamt kommen wir somit auf eine Summe von 7000 Euro“, erklärte Schwettmann den Mitgliedern des Fachausschusses.

Der Bauauschuss stimmte dem Beschlussvorschlag zu, demnach ein Damm mit zwei Durchlässen gebaut werden soll. Ausreichende Mittel werden für die Baumaßnahme mit den Kosten in Höhe von 7000 Euro zur Verfügung gestellt.

Von Volker Althoff

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