Von Woche zu Woche

Eine Stadt im Aufbruch

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu – doch für Bad Bevensen bedeutet Silvester weniger einen Abschluss, sondern viel eher einen Auftakt, weiterhin neue Wege zu gehen: Die Bürgerinitiative „Kulturstation“ möchte frischen Wind in Bad Bevensens Kulturlandschaft bringen, Veranstaltungsmanager Gerhard Kreutz plant bereits Überraschungen für Einwohner und Gäste der Kurstadt.

Die Fördergelder für einen weiteren Umbau der Jod-Sole-Therme stehen bereit – die Handwerker werden bereits Anfang des Jahres erwartet.

Der neu gestaltete Kurpark soll seinen letzten Schliff bekommen, bevor sich Bad Bevensen auf ganz großer Bühne touristisch bei der Internationalen Gartenschau präsentiert. Und ganz nebenbei schmieden Wirtschaft, Politik und Verwaltung gemeinsam Pläne, wie künftig Geothermie in dem „Tourismuszentrum der Lüneburger Heide“ (diesen Titel verpasste vergangenen Donnerstag Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode der Kurstadt) genutzt werden kann.

Bad Bevensen hat viel vor – eine Stadt in Aufbruchstimmung. Nichts ist derzeit von der früher gern unterstellten und nachgesagten Piefigkeit der „Stadt der Krücken und Rollatoren“ zu spüren, obwohl Gehhilfen auch heute noch das Stadtbild prägen – kein Wunder bei barrierefreier Fußgängerzone, behindertengerechtem Kurpark und Kurbetrieb. Doch was früher als negatives Merkmal des Stadtbildes interpretiert wurde, hat eine Umdeutung erfahren. Die Stadt Bad Bevensen schlägt aus ihren Stärken Kapital:

Sie setzt auf Gesundheitstourismus für alle Altersklassen und trifft damit den Nerv der Zeit, arbeitet aktiv am Bild der „sauberen Stadt“, indem sie regenerative Energien unterstützt, und modernisiert das Kulturangebot. Imagewandel nennt man das – und der wird auch 2013 aktiv vorangetrieben werden und zwar nicht nur von der Politik. Bevensens Bürger gestalten mit.

Von Wiebke Brütt

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