Als Baum .  .  .

.  .  .  hat man es heutzutage gar nicht so leicht. Erst hielt das Waldsterben jahrzehntelang die Öffentlichkeit in Atem und sorgte bei unzähligen Tannen, Fichten, Buchen und Eichen für puren Stress.

Dann folgten alarmierende Meldungen über das Wüten des Borkenskäfers in den deutschen Wäldern. Und jetzt dieser Vorfall, den der Uhlenköper neulich in einer Fußgängerzone in Süddeutschland beobachtete. Dort stand eine junge Frau in einem leuchtend-grünen Tannenkostüm aus Filz und machte für das Örtliche Telefonbuch Reklame. Vermutlich war es eine Studentin, die da für ein paar Euro in der Kälte ausharren und sich lächerlich machen musste. Plötzlich lief ein kleiner Mischlingshund an der jungen Frau vorbei, blickte sie kess an – und wollte gerade sein Hinterbein heben, um an diesem seltsamen Baum sein Revier zu markieren. Doch zum Glück passte das Frauchen des Vierbeiners auf und herrschte ihn entschlossen an, so dass nichts passierte. „Pfui, aus!“, hörte er nur und musste über die Tücken der heutigen Studentenjobs kräftig schmunzeln, der.

Kommentare