Baubeginn ist gewiss

Horst Schrader (v.l.), Jürgen Oehm, Peter Pielert und Ernst Zepernick von Basta 14 setzen sich für den Autobahnbau ein. Foto: Pusch

tp Stendal. Zu einem Jahresrückblick lud die Basta 14 gestern ein. Der Sprecher der Bürgerinitiative für die Verlängerung der A14, Peter Pielert, gab dabei auch einen Ausblick auf die Aktivitäten des kommenden Jahres.

Recht optimistisch zeigte sich Peter Pielert, Sprecher der Bürgerinitiative Basta 14, gestern beim Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr und einem Ausblick auf künftige Aktivitäten. "Wir haben die Gewissheit, dass mit den Bauarbeiten im zweiten Halbjahr kommenden Jahres begonnen wird", sagte er. Als Teilabschnitte stünden Wolmirstedt-Stendal, Osterburg-Karstädt und Ludwigslust-Schwerin fest, ohne dass es eine genaue Jahresplanung für die einzelnen Teile gebe. So sehe es aber der Bundesverkehrswegeplan bis 2015 vor. Danach folgen dann die Lückenschlüsse zwischen den einzelnen Anschlussstellen, bevor nach 2020 das letzte Teilstück, Magdeburg-Colbitz, in Angriff genommen werden soll.

Die Aktivitäten von Basta 14 selbst begannen im Januar damit, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zum Autobahnbau auszuwerten und daraus Schlussfolgerungen für die weitere Planung der A14 zu ziehen. Vertreter des Vorstandes besuchten eine Informationsveranstaltung zur Autobahn in Wittenberge. Im selben Monat fand eine Veranstaltung mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Stendal statt. Im Mai gab es eine Arbeitsberatung mit der Kreishandwerkerschaft, für deren Unterstützung sich Pielert bedankte. Immerhin sind durch die Mitwirkung der Kreishandwerkerschaft über 60 Firmen an der Unterschriftenaktion von Basta 14 für den Autobahnausbau beteiligt. Ein weiteres Highlight im Jahr der Initiative war die Info-Veranstaltung mit Sachsen-Anhalts Bau- und Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre. Überhaupt hätten die Mitglieder der Initiative übers Jahr Kontakt mit Vertretern des Ministeriums und natürlich auch mit Altmärkern gehalten. "Ich werde oft auf der Straße angesprochen", so Pielert. Dabei werde ihm oft die Frage gestellt, wann denn die Autobahn komme. Nie aber sei gesagt worden, dass keine Autobahn notwendig sei. Außerdem nahm Pielert Stellung zum neugegründeten Bürgerbündnis Altmark. "Aus unserer Sicht ist die Gründung eine logische und mehr als begrüßenswerte Maßnahme des Mittelstandes, der auch Hauptnutzer der Autobahn sein wird", so Pielert. Keinesfalls werde das Bündnis als Konkurrenz, sondern nur als Bereicherung. Sie solle Unterstützung erhalten, wo es nur möglich sei. Eines stehe aber auch fest: "Basta 14 wird die Eigenständigkeit nicht aufgeben."

Erschienen: 13.12.2008: sdl / TZ / Seite:2

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