Ausschuss entscheidet sich für Heizungsanlage für Bad Bodenteicher Waldbad

Gas statt Holzhackschnitzel

Das Bad Bodenteicher Waldbad bekommt einen Gasbrennwertkessel mit Solarabsorber statt einer Pelletschnitzelheizung, die mit Material-Überresten der Firma Werkhaus hätte betrieben werden können. Foto: Ph. Schulze

Bad Bodenteich. Holzhackschnitzel von der Firma Werkhaus hätten für die Wärme im Bad Bodenteicher Waldbad sorgen können. Doch nach langer Abwägung des Samtgemeindeausschusses unter Einbezug eines Ingenieurbüros entschieden sich die Politiker gegen diese Lösung.

Eine neue Heizanlage ist notwendig, weil die alte kurz vor Saisonabschluss ausgefallen war (die AZ berichtete). Eine wirtschaftliche und zukunftsweisende Lösung für die Reparatur der kaputten Heizung musste her.

Mehrere Konzepte wurden in Betracht gezogen, darunter eben auch eine Pelletschnitzelheizung, die mit Holzhackschnitzeln der Firma Werkhaus hätte betrieben werden können. „Der Samtgemeindeausschuss hat sich für einen Gasbrennwertkessel mit Solarabsorber entschieden“, berichtet Bodenteichs Samtgemeindebürgermeister Rainer Kölling und erklärt, warum: „Hätten wir uns für die Pelletschnitzelheizung entschieden, dann wären weitere Kosten auf die Samtgemeinde zugekommen.“ Es hätte ein großes Gebäude zur Lagerung errichtet werden müssen. Außerdem hätte die Anlage einen größeren personellen Aufwand bedeutet.

„Das Angebot der Firma Werkhaus war sehr interessant, aber am Ende hat sich der Samtgemeindeausschuss einstimmig für die Gasheizung entschieden“, schildert Kölling. So ist eine gesicherte Warmwasseraufbereitung im Waldbad garantiert.

Von Jörn Nolting

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