Sparzwänge auch ohne Fusion

Die CDU-Vertreter der sechs Mitgliedsgemeinden aus Bodenteich und Wrestedt.

Bad Bodenteich/Wrestedt - Von Jörn Nolting. Die Verträge mit dem Sommerbad Stadensen und Wieren werden eingehalten – diese Zusage machte Wierens Bürgermeister Peter Meyer im Rahmen der Fusions-Pläne der beiden Samtgemeinden Bodenteich und Wrestedt. Doch natürlich wird es auch Einsparungen in den einzelnen Gemeinden geben. „Auch ohne Fusion hätten wir Sparzwänge gehabt. Der Druck ist durch den Zusammenschluss allerdings geringer“, sagt Lüders Ortsbürgermeister Eberhard Siemeke.

Auch das Thema „Bürgerbefragung“ bleibt nicht unbeantwortet. Wrestedts Bürgermeister Heinz-Hermann Schulze verspricht, dass während der Informationsabende darauf geachtet wird, welche Fragen gestellt werden und welche Bedenken bestehen. Die Sozialdemokraten aus Wrestedt und Bodenteich fordern eine Bürgerbefragung. „Vor einer Befragung sollten die Einwohner erstmal umfassend informiert werden. Ich bin gespannt auf das Interesse der Bürger“ , sagt Bad Bodenteichs Bürgermeister Edgar Staßar. Auch die Frage nach der Formulierung der Bürgerbefragung gestaltet sich für die Christdemokraten schwierig. Hinzu kommt der Zeitdruck.

Hermann Bombeck, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Stadensen, appelliert an seine Ratsmitglieder, dass jeder „verantwortungsbewusst mit seinen Stimmen umgeht“ und hat damit wohl die Vertreter der SPD-Gruppe im Blick. Die Sozialdemokraten der Samtgemeinde Wrestedt bevorzugen das Modell „Einheitsgemeinde“. „Die Mehrheit hat eine Empfehlung für eine Samtgemeinde-Fusion abgegeben“, unterstreicht Eberhard Siemeke und für eine Einheitsgemeinde nur für den Bereich Wrestedt gibt es kein Geld aus dem Zukunftsvertrag.

Seitens der Verwaltung gibt es bereits ein erstes Sparkonzept, dass allerdings noch nicht von der Politik abgesegnet wurde. Es handelt sich bisher nur um Vorschläge der beiden Verwaltungen, an welchen Punkten die vom Land geforderten langfristigen Einsparungen eintreten könnten.

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