Schulkreuzung in Lüder: Pflastersteine aus der Dorferneuerung stehen hoch

Im schlimmsten Fall ein Rechtsstreit

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Suche nach der Ursache: Die Pflastersteine an der Schulkreuzung in Lüder stehen hoch. Den Grund will die Gemeinde nun klären.

Lüder. Die Pflasterung der Schulkreuzung in Lüder macht der Gemeinde zu schaffen. „Die roten Klinker stehen immer wieder hoch“, schildert Gemeindedirektor Alexander Kahlert. Der Bereich vor der Schule ist besonders betroffen. Nun soll die Ursache erforscht werden.

Im Jahr 2010 wurde die Kreuzung im Rahmen der Dorferneuerung mit den roten Steinen gepflastert. „Schon die ersten Nachbesserungsarbeiten waren erfolglos“, schildert Kahlert. Nun müsse man den Ursachen auf den Grund gehen. Sein Verdacht: Es könnte an den Fugen und dem Bettungsmaterial liegen. Die Schotterschicht könnte nicht ordnungsgemäß hergestellt worden sein. Ist sie zu stark verdichtet, dann „schwimmen“ die Steine. „Das wird derzeit überprüft, noch haben wir keine endgültige Klarheit“, sagt Kahlert.

Die zuständige Baufirma weist jede Schuld von sich. Sie sagt, es läge an der Verkehrsbelastung besonders durch Trecker und Lkws. „Im schlimmsten Fall läuft es auf einen Rechtsstreit hinaus“, sagt der Gemeindedirektor. „Das zieht sich leider noch ein bisschen hin“, befürchtet auch Bürgermeister Jürgen Schulze (CDU). Um weiteren Schäden vorzubeugen, beantragte die Gemeinde Lüder ein Tempo-10-Schild für die Kreuzung.

Von Jörn Nolting

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