Audi-VW-Treffen in Bad Bodenteich: Mehr als 150 Teilnehmer präsentierten ihre Autos einer Jury

Quietschbunte Flitzer mit Pepp

Beim Ausbau der Kofferräume sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Fotos: Bleuel

bl Bad Bodenteich. Vor drei Jahren riefen sie ihren Club ins Leben. „Am Anfang waren wir zu dritt“, schildert Rene Leuchtenberger als Vorsitzender die Anfänge des Audi-Clubs Lüneburger Heide. „Heute bestehen wir aus 30 Mitgliedern und 29 Autos.

“ Eigentlich sollte es ein reiner Audi-Club werden, dann aber entschloss man sich, die ganze Volkswagen-Palette einzubeziehen.

Hauptsächlich aus den Kreisen Uelzen und Gifhorn kommen die Auto-Freaks. Beruflich ist kaum einer aus der Fahrzeugbranche. Der Vorsitzende beispielsweise ist Bäcker. Sie fahren gemeinsam zu Treffen, zu Automessen, veranstalten Grillfeten, kleine Ausfahrten und sie schrauben zusammen ganz nach dem Motto: „Einer für alle und alle für einen.“

Das Gemeinschaftsleben ist ihnen wichtig. Nicht nur innerhalb des Clubs. Nach dem Erfolg vom vergangenen Jahr organisierten sie jetzt das zweite Audi-VW-Treffen in Bad Bodenteich. Über 150 Autos waren mit ihren Besitzern in den Flecken gereist.

Autos auf der Modenschau: Einfallsreich in schwarz-orange.

Natürlich standen am Sonntag Erfahrungsaustausch, Fachgespräche und Ideenbörse im Mittelpunkt. Und ganz umsonst sollte keiner gekommen sein. Knapp hundert Pokale und Plaketten warteten auf die Preisträger. Für alle gängigen und ehemals produzierten Modelle der Marken Audi, VW, Seat oder Skoda war etwas vorhanden. Daneben gab es Auszeichnungen für den größten anwesenden Club, für die weiteste Anreise, für das tiefste Auto, für die beste Baustelle (Auto im Aufbau) oder für das beste Auto auf dem Platz.

Die Jury-Mitglieder nahmen die Rad- und Felgenkombinationen in Augenschein, sahen sich Lackierung und Innenausstattung an, beurteilten Musikanlage, Motorraum und den Gesamteindruck.

Schuh-Dekoration brachte im Wettbewerb zusätzliche Punkte.

Über 150 Autos standen zur Bewertung bereit. Schicke Modelle, die gerade noch als Serienfahrzeuge zu erkennen waren und in herrlichen Farben leuchteten. Kofferräume boten Platz für Lautsprecheranlagen, Theken oder anderen Einlagen. Die Motorräume sauber und akkurat, mitunter farblich abgestimmt mit der Karosserie. Der Fantasie waren da keine Grenzen gesetzt. „Natürlich bewerten wir solche Autos mit einer höheren Punktzahl“, verrät Jury-Mitglied Dietmar. „Arbeit muss schließlich belohnt werde. Ein bisschen Pepp muss schon dabei sein.“

Arbeit hatten auch die Ausrichter, aber auch ihren Spaß. Und so ist sich Rene Leuchtenberger sicher, dass es auch im nächsten Jahr ein Treffen der Audi- und VW-Fans geben wird. „Vielleicht auch mit einem größeren Rahmenprogramm, denn heute mussten wir leider kurzfristig auf einen Ausbeuler und Airbrusher verzichten.“

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