2,2 Millionen fließen in Gebäude / Zehn neue Arbeitsplätze in Bad Bodenteich

Klinik investiert in Anbau

Sechs neue Appartements und 14 Einzelzimmer werden in einem Anbau an die Seeparkklinik entstehen. Nebenbei wird in einen Sportraum investiert, den auch die Gemeinde nutzen kann. Grafik: Privat

Bad Bodenteich. Die Seeparkklinik in Bad Bodenteich erweitert sich. 2,2 Millionen Euro gibt der Betreiber „Mediclin“ dafür aus. Auf zwei Etagen sollen insgesamt sechs Apartements und 14 neue Einzelzimmer entstehen.

Das hat Ulrich Fernim, Kaufmännischer Direktor der Klink, mitgeteilt.

Der Anbau wird am südlichen Ende des Klinikbaus angefügt. Im Herbst, so Fernim, werde der Bau vermutlich stehen. Derzeit ist auf der Wiese südlich des bisherigen Baus noch nichts davon zu sehen. Schnell werde es also gehen müssen, dafür werde es in Modulbauweise gebaut.

Fernim und der Bürgermeister des Fleckens, Edgar Staßar, rechnen beim Ortstermin zusammen, wie viele Arbeitsplätze entstehen könnten: Ärzte, Reinigungskräfte, Küchenpersonal, Diätassistenten, Ergotherapeuten. Zusammen könne sich das auf etwa zehn neue Arbeitsplätze summieren. Dazu kämen mehr Abgaben für die Kurtaxe oder höhere Übernachtungszahlen in Hotels.

Die Appartements werden für die Eltern-Kind-Therapie genutzt. Die Seeparkklinik ist auf Psychosomatik und Essstörungen spezialisiert. In den Räumen gäbe es auch Schulräume, damit behandelte Kinder auch Unterricht bekommen.

Derzeit investiert die Klinik buchstäblich auf mehreren Baustellen: Die Fassade, die Fenster und teilweise das Dach werden saniert. Eine Million Euro werden dafür aufgewandt. Hinzu kommen die 2,2 Millionen Euro für den Anbau. Außerdem sollen bis September neue Räume für die Physikalische Therapie eingerichtet werden. Etwa 400 000 Euro werden dafür in die Hand genommen, dabei soll ein großer Raum mit Trainingsgeräten entstehen, ähnlich wie in einem Fitnessstudio, aber auf die speziellen Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet.

Auch davon profitiere der Ort, erklärt Fernim. Die Räume würden für die Öffentlichkeit frei sein und ermöglichen Reha-Sport, speziell auch für die Gruppe der über 50-Jährigen. Schon bisher würden Klinik-Einrichtungen, beispielsweise das Schwimmbad oder die Kneipp-Einrichtungen, von örtlichen Vereinen und Bewohnern genutzt.

Von Kai Hasse

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