Entscheidung im November

Stimmen der Wrestedter Samtgemeindeausschuss und die Verwaltungsausschüsse der Mitgliedsgemeinden dem Gebietsänderungsvertrag zu, dann sieht es gut aus mit einer Fusion zur Samtgemeinde Aue.

Bad Bodenteich - Von Jörn Nolting. Der Bodenteicher Samtgemeindeausschuss und die Verwaltungsausschüsse des Fleckens Bad Bodenteich und Soltendieck sowie der Finanzausschuss der Gemeinde Lüder gaben am Mittwoch dem neuen Entwurf des Gebietsänderungsvertrags ihre Zustimmung. Eingearbeitet in den Vertrag wurden die Wünsche der Wrestedter Sozialdemokraten. Nun müssen die Räte der Mitgliedsgemeinden und der Bodenteicher Samtgemeinderat noch ihre Zustimmung geben, dann steht seitens der Bodenteicher einer Fusion mit der Samtgemeinde Wrestedt nichts mehr im Weg.

„Die Kommunalaufsicht wurde bereits um die Prüfung des Entwurfes gebeten“, schildert Bodenteichs Samtgemeindebürgermeister Rainer Kölling. In der gemeinsamen Sitzung waren sich die Ausschüsse einig, dass die Verträge und die Hauptsatzung bis Mitte November gefasst werden sollen, um dem Land genügend Zeit zu geben, die notwendigen gesetzlichen Regelungen zu treffen.

Die Samtgemeindebürgermeister Rainer Kölling und Harald Benecke überarbeiten derweil gemeinsam mit der Regierungsvertretung den Entschuldungsvertrag inhaltlich und redaktionell. „In erster Linie handelt es sich um kleine Formulierungen“, erklärt Harald Benecke. Am Montag findet die Sitzung des Wrestedter Verwaltungsausschusses satt und dann sollen auch dort so schnell wie möglich die Räte tagen.

Die Bildung der gemeinsamen Mitgliedsgemeinde Wrestedt, die aus den Gemeinden Stadensen, Wieren und Wrestedt besteht, muss der Landtag beschließen. Das Vorhaben wird in Hannover in einem Paket mit der Fusion zur Samtgemeinde Aue behandelt, schildert Wrestedts Verwaltungschef Harald Benecke.

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