Fünftägiges Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren in Lüder / Rund 400 Teilnehmer

„Es ist einfach geil“

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Beim Zwölf-Felder-Fußball traten die Jugendfeuerwehren in unterschiedlichen Altersgruppen gegeneinander an.

Lüder. Kindergeschrei auf dem Sportplatz in Lüder. Manchmal schrillt eine Trillerpfeife über das Fußballfeld. Immer dann, wenn die Teilnehmer beim Zwölf-Felder-Fußball die Seiten wechseln müssen.

Bei sommerlichen Temperaturen nehmen rund 400 Jugendliche und Kinder am fünftägigen Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren in Lüder teil. Das erste seit fünf Jahren, wie Organisator und stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Engelhard erzählt.

Nach dem Fußballspiel erholten sich die Jungen und Mädchen an der Seitenlinie.

„Die Hauptsache ist, dass wir das machen“, sagt er. Organisatorisch sei das Ganze sicherlich eine immense Herausforderung. Die Vorbereitungen hätten besonders in den letzten Monaten viel Zeit beansprucht. Der Veranstaltungsort selbst muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie ausreichend Sanitäre-Anlagen und auch genug Platz. Deshalb sei Lüder auch schon zum dritten Mal Veranstalter. „Unser Ziel ist es, die Zeltlager regelmäßig alle drei Jahre stattfinden zu lassen“, sagt Engelhard über die Zukunft.

Dass sich die Mühe gelohnt hat, findet der zehnjährige Kandy Zacharias: „Es ist einfach geil, dass wir bis 0 Uhr aufbleiben können. Noch besser wäre natürlich 2 Uhr.“ Außerdem sei es gut, dass das Zeltlager nicht nur zwei Tage dauere, sondern bis Sonntag gehe, meint der zehnjährige Maurice Kratzsch. „Es ist toll, was für viele Sachen man machen kann“, findet er. Beide erholen sich gerade von einem Fußballspiel, das ihnen viel Spaß gemacht hat.

„Jo, sehr gut“ feuern die Älteren die Jüngeren bei dem Spiel an. Sie sitzen auf Campingstühlen oder einfach auf dem Boden. Andere hingegen flüchten vor der Sommerwärme in den Schatten oder dösen in der Sonne und holen etwas verlorenen Schlaf nach.

„Hier kann ich Leute von anderen Wehren treffen, die ich ansonsten nicht oft sehe“, erzählt der 16-jährige Max Lehmann, der schon am vorigen Zeltlager in Rosche vor fünf Jahren teilgenommen hat. Deshalb sei es gut, dass er noch einmal an einem solchen Lager teilnehmen kann. „Leider wird es mein letztes sein“, bedauert er. Insgesamt sei vor allem auch der Zusammenhalt untereinander gut.

Eine Menge Arbeit hat auch Markus Ottens, der für 400 Personen das Essen kochen muss. „Gegen sechs fangen wir an und dann sind wir den ganzen Tag eigentlich nur noch mit Essen machen beschäftigt“, informiert er.

Von Lars Lohmann

Fotos aus dem Zeltlager

Impressionen vom Kreisfeuerwehrjugend-Zeltlager in Lüder

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