Jod-Sole 1964 entdeckt

Die Zukunft Bevensens ist salzig

BAD BEVENSEN - Vor 50 Jahren wurde „zufällig“ bei einer Bohrung nach Erdgas bei Seedorf heißes, mineralhaltiges Wasser gefunden – diese Quelle ist gleichermaßen Grundstein und Zukunft des Tourismusstandortes Bevensen.

Denn ohne die Entdeckung der Jod-Sole wäre eine Zertifizierung als Kurstadt nicht möglich gewesen und ohne die das Salzwasser würde Bad Bevensen nicht mehr als 280 000 Übernachtungen im Jahr zählen – die Gäste kommen auch heute noch wegen der Jod-Sole-Therme.

74 Prozent der Gäste Bad Bevensens geben laut aktueller Studie des vergleichenden Gästemonitors (VGM) an, durch den seit 2010 die Besucherstruktur der Kurstadt untersucht wird, wegen der Freizeitaktivitäten „Schwimmen und Baden“ in den Heideort zu reisen. „Der Wert ist gewaltig und er weicht enorm vom Durchschnitt der Kurorte Niedersachsens ab, der bei etwa 35 Prozent liegt“, sagt Uwe Winter, Geschäftsführer der Kurgesellschaft und Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM), im AZ-Gespräch.

35 Prozent der Gäste kommen laut VGM wegen des Veranstaltungsprogramms. Als Reisemotiv gaben 75 Prozent der Gäste an, dass sie etwas für ihre Gesundheit tun wollen und darum nach Bad Bevensen reisen – eine Quote, auf der die Kurstadt aufbauen möchte: Mit innovativen Gesundheitsangeboten will Winter auch weiterhin bei Besuchern punkten und sich im umkämpften Bereich der „Medical Wellness“, den inzwischen viele Heilbäder Niedersachsens als Trend entdeckt haben, behaupten.

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