Tierarzt holt Luftgewehrgeschoss aus Bauch der Himberger Katze

Tödlicher Schuss auf Cindy

Cindy, eine weiße Katze (9), die mit einem Luftgewehr in der Siedlung Dütekamp in Himbergen erschossen wurde. Das Projektil (Bild links) liegt bei der Bevenser Polizei.
+
Cindy, eine weiße Katze (9), die mit einem Luftgewehr in der Siedlung Dütekamp in Himbergen erschossen wurde. Das Projektil (Bild links) liegt bei der Bevenser Polizei.

nk/stk Himbergen. Die Polizei in Bad Bevensen sucht einen Unbekannten, der am Freitag vergangener Woche in Himbergen mit einem Luftgewehr auf eine Katze geschossen hat.

An diesem Tag erfuhr Constanze Große, dass ihre Katze Cindy apathisch auf der Terrasse ihrer Schwiegermutter in der Siedlung Dütekamp lag. Weil das weiße Tier unter dem Bauch blutig war, diagnostizierte der Tierarzt zunächst eine Bisswunde. Bei einer Notoperation am Dienstag holte er dann ein Luftgewehr-Projektil aus dem Tierkörper. Aus der Narkose ist die neun Jahre alte Katze nicht wieder aufgewacht, sie war schon zu schwach und durch das Geschoss vergiftet.

„Wer tut so etwas und schießt in unserem Siedlungsgebiet mit einem Luftgewehr auf Katzen?“ fragt sich die Besitzerin nun. Sie hat die Katze vor acht Jahren aufgenommen. Sie war kastriert und keine Streunerin, betont Constanze Große. Während der Brut- und Setzzeit wurde sie immer erst abends rausgelassen. Meistens blieb sie am Haus, lediglich hin und wieder war sie im Birkenweg oder Knickweg unterwegs. Um das erschossene Tier trauert nicht nur die Besitzerin, sondern auch ihre Kinder.

Constanze Große hat deshalb am Mittwoch bei der Bevenser Polizei Anzeige erstattet. „Damit möchte ich erreichen, dass derjenige, der geschossen und damit gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat, ermittelt wird“, sagt die Himbergerin. Das Luftgewehr-Projektil des Kalibers 4,5 liegt auf der Wache.

Hinweise an die Polizei in Bad Bevensen, Telefon (05821) 987810.

Kommentare