Verkehrsberuhigung an der Lüneburger Straße in Bad Bevensen / Ausweitung der Fußgängerzone soll überprüft werden

Temposünder: Jetzt schaltet sich die Politik ein

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Falschparker und Raser: An der Lüneburger Straße ist verkehrswidriges Verhalten an der Tagesordnung.

wb Bad Bevensen. In ein Bevenser Dauerthema kommt Bewegung: Denn der städtische Verwaltungsausschuss hat in nicht öffentlicher Sitzung auf SPD-Antrag beschlossen, dass überprüft werden soll, ob die Lüneburger Straße zur Fußgängerzone werden kann.

Die Sozialdemokraten begründen ihren Vorstoß damit, dass es in der Lüneburger Straße regelmäßig zu verkehrswidrigem Verhalten käme.

Seit Jahren beklagen die Anwohner Falschparker, Temposünder und eine große Lärmbelästigung in dem verkehrsberuhigten Bereich, in dem nur Schrittgeschwindigkeit zulässig ist (die AZ berichtete). Die Interessengemeinschaft Lüneburger Straße fordert darum schon lange die Ausweitung der Fußgängerzone auf die komplette Lüneburger Straße.

Unter anderem gemeinsam mit Polizei und Landkreis würden nun unterschiedliche Maßnahmen der Verkehrsberuhigung überprüft, kündigt Bad Bevensens Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer an: „Die perfekte Lösung ist gerade noch nicht erkennbar.“

Bevensens Bürgermeister Martin Feller betont auf AZ-Nachfrage: „Die Lüneburger Straße ist für Autofahrer optisch barrierefrei – das muss sich ändern. Am Ende der Überlegungen muss mindestens stehen, dass dort eine Verkehrsberuhigung entsteht.“

Von Wiebke Brütt

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