Spielkreis-Aus ist besiegelt

Auch die Feuerwehr war mal zu Besuch – nun aber wird der Himberger Spielkreis geschlossen. Archivfoto: Kiriczi

nk/ib Himbergen. Es war wohl die kürzeste Sitzung des Himberger Gemeinderates während der Legislaturperiode, aber es wurde eine wegweisende Entscheidung getroffen: Der Rat der Gemeinde hat am Dienstagabend beschlossen, den Vertrag für den Spielkreis mit der Kirche zu kündigen. Die Sitzung begann bereits um 18.30 Uhr und war nach einer halben Stunde zu Ende. Zu der frühen Abendstunde waren keine Bürger zur Ratssitzung ins Gasthaus „Eichenquelle“ nach Groß Thondorf gekommen.

Allen Bemühungen der Eltern zum Trotz kommt nun doch das Aus für den Himberger Spielkreis, und zwar nicht erst im Sommer 2012, sondern bereits zum Jahresende. Der Himberger Gemeinderat votierte einstimmig dafür, den Vertrag mit der Kirche zum 30. Juni dieses Jahres zu kündigen, damit die Kündigung zum Ende des Jahres wirksam ist.

Wie berichtet, hatte die Nachricht von der Schließung der Einrichtung im Dezember vergangenen Jahres für reichlich Wirbel gesorgt. 1978 war der Spielkreis gegründet worden – durch den ehemaligen Bürgermeister Gerhard Barge (†) und vor dem Hintergrund einer Elterninitiative. Eine Zwei-, Drei- und Fünftage-Betreuung in einem Raum der Grundschule Himbergen wurde eingerichtet.

Ende letzten Jahres dann kündigte die Samtgemeinde Bevensen als Schulträger die Räume zum 30. Juni 2011. Wie berichtet, benötigt die Samtgemeinde die Räume für die Grundschüler, da durch die Grundschulsanierung einige Trakte geschlossen werden. Der Spielkreis muss also weichen. Das ist jetzt amtlich.

Ebenfalls einstimmig fiel der Beschluss, Juliane Selent als stellvertretende Wahlleiterin für die Kommunalwahl im September zu berufen. Kraft Gesetz ist Bürgermeister Günter Täck Wahlleiter.

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