Gemeinderat überrascht von Plänen der Telekom / Bebauungsplan Hofkoppel II geändert

Schnelleres Internet: Nur Römstedt und Drögennottorf profitieren

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Schnelleres Internet soll es in den Orten mit Bad Bevenser Vorwahl geben: Römstedt und Drögennottorf.

wm Römstedt. Den wohl interessantesten Punkt für die Zuhörer hatte Römstedts Bürgermeister Bernd Lüders bis zum Schluss aufgehoben: Die Telekom will in den nächsten Monaten Glasfaserkabel verlegen.

Allerdings, vom schnelleren Breitbandnetz würden nur die Römstedter und Drögennottorfer profitieren, denn betroffen vom Ausbau sind nur die Anschlüsse mit Bad Bevenser Vorwahl.

Die Telekom sei auf die Gemeinde zugekommen und habe von den Ausbauplänen berichtet, unterstrich der Bürgermeister während der Ratssitzung. Jahrelang sei trotz Drängens der Gemeinde von Seiten der Telekom nichts passiert, nun der überraschende Vorstoß. Die Glasfaserkabel werden bis zu den Verteilerkästen verlegt, die dann ausgetauscht werden sollen. Die Verbindungen zu den einzelnen Häusern werden nicht erneuert.

Nachdrücklich machte Bernd Lüders deutlich, dass die Gemeinde am Kooperationsvertrag, den sie wie die anderen Gemeinden mit dem Landkreis abgeschlossen hat, festhalte. Lücken bei der Internetversorgung gebe es nach wie vor in den Ortsteilen Masbrock-Havekost und Niendorf I. Wie berichtet, wurde die LüneCom mit dem kreisweiten Aufbau des Glasfasernetzes beauftragt.

Während der Sitzung ging es im Wesentlichen um die erste Änderung des Bebauungsplans Hofkoppel II und die Änderung der Richtlinien über die Festsetzung der Elternbeiträge für die Kindertagesstätte in Himbergen, in der auch Kinder aus der Gemeinde betreut werden. Es ging um gesetzliche Vorgaben, die in der Richtlinie berücksichtigt werden mussten. Eine Beitragserhöhung für Eltern bedeutet das nicht.

Ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde die Bebauungsplanänderung. Bei der Auslegung hatte es einige formale Hinweise gegeben, die berücksichtigt worden seien, unterstrich Bernd Lüders. Bei der Änderung geht es hauptsächlich um die Anhebung der Geschossflächenzahl, die den Grundstückseigentümern vor ihren Häusern auf den vorhandenen Stellflächen den Bau von Carports erlaubt. Auch die Errichtung von Garagen soll zugelassen werden, wenn ein Mindestabstand von fünf Metern zur Wohnstraße gewährleistet wird.

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