Carsten Münch zieht positive Bilanz nach zehn Jahren Bevenser Landart

„Nicht größer, nicht anders“

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Ein paar Regentropfen können der guten Laune keinen Abbruch tun: Gestern geht die zehnte Folge der Bevenser Landart mit dem Thema Kürbis zuende.

ap Von Mai bis Oktober werden an jedem ersten Sonntag im Monat die verkaufsoffenen Sonntage von der Landart begleitet – immer mit 20 bis 25 Ständen, an denen Schmuck, Gartenkunst und ländliche Produkte feilgeboten werden.

Mal ist der Markt dem Thema Heidekartoffel gewidmet, dann wieder geht es um Sonnenblumen oder eben den Kürbis, wie am Sonntag.

Carsten Münch.

„Das Konzept hat funktioniert“, schließt Münch. Dabei habe es vor zehn Jahren noch große Zweifel an seiner Idee gegeben. Optische Einheitlichkeit sollte auf der Flaniermeile herrschen, die Händlerwagen darum Ständen im typischen Berliner Stil weichen. Regionale Händler sollten mit einbezogen werden, Kurgäste und Einheimische gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Die Skeptiker wurden eines Besseren belehrt: Heute erhält Münch mehr Händleranfragen als er zusagen möchte. Was er sich für die Zukunft der Landart wünscht: „Sie muss nicht größer werden, muss nicht kleiner werden, muss nicht anders werden.“

ap Bad Bevensen. Von „Landart-Wetter“ sei unter Händlern und Gästen die Rede, wenn in Bad Bevensen die Sonne scheint, weiß Carsten Münch. Denn stürmische Zeiten habe es bislang fast nie gegeben, wenn sonntags auf der Landart zwischen Neptunbrunnen und Innenstadt Künstler, Floristen, Kunsthandwerker und Händler ihre Waren präsentieren. Darum können die glänzenden Tropfen auf den dekorativen Zierkürbissen – Zeugnisse eines kurzen Schauers – die gute Stimmung des Veranstalters nicht trüben, als dieser zum Abschluss des zehnten Durchgangs der Reihe Bilanz zieht.

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