Eine Brücke fertig, zweite abgebaut / Zukunft der Altstadtbrücke offen

Neue Wege über die Ilmenau

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Schmucker Neubau: Die Kruschendammbrücke ist so gut wie fertig und für den Betrieb freigegeben.

Bad Bevensen. Gefällig und fast elegant spannt sich die neue Kruschendammbrücke am Rosenbad über die Ilmenau. Das neue Bauwerk wurde, wie berichtet, installiert, weil die alte Kruschendammbrücke marode geworden war.

Genauso verhält es sich mit der Wiesenbrücke an der Glockeneichenstraße: Dort laufen derzeit die Abrissarbeiten der alten Holzkonstruktion, damit in Kürze die neue Brücke aufgestellt werden kann. Das soll noch in diesem Monat geschehen, kündigt Bad Bevensens Bauamtsleiter Roland Klewwe auf AZ-Nachfrage an.

Die Altstadtbrücke wird in Kürze voll gesperrt. 

Ebenso kurzfristig wird dann auch die Sperrung der Altstadtbrücke fällig. Sie ist, wie mehrfach berichtet, ebenfalls sehr baufällig und seit Monaten nur noch eingeschränkt nutzbar. „Es gibt dort starke Mängel“, so Klewwe. „Auch die Gewichtsbeschränkung ist schon mit einem hohen Risiko verbunden.“

Von der alten Wiesenbrücke stehen nur noch die Lager.

„Innerhalb der nächsten zwei Wochen“, sagt der Bauamtsleiter, werde die Altstadtbrücke also spätestens gesperrt werden. „Es könnte sogar sein, dass sie auch gleich ganz abgebaut wird, das wird zurzeit noch geprüft.“ Denn zu sanieren sei das Konstrukt über die Ilmenau sowieso nicht mehr. Wie es danach weitergehe, sei noch offen, sagt Roland Klewwe. Es gebe noch keine politische Entscheidung darüber, wie oder gar ob die Altstadtbrücke ersetzt werden solle. Wie berichtet, gab es im bisherigen Stadtrat unterschiedliche Meinungen über die Notwendigkeit eines Ersatzes.

Derzeit, so Klewwe, gebe es kein Geld im Haushalt für einen Neubau. Ob im Etat 2017 finanzielle Mittel dafür bereitgestellt werden, darüber hat der neue Stadtrat zu entscheiden, der sich Anfang November konstituiert.

Von Ines Bräutigam

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