Neptun mit großem Durst?

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Kalt erwischt: Die Wasserkosten für den Neptunbrunnen sind erheblich angestiegen.

Bad Bevensen. – Von Ines Bräutigam

Er ist zurzeit ein echter Hingucker – von Eiszapfen übersät, inmitten erstarrter Fluten: Der Neptunbrunnen. Doch dieses Bevenser Wahrzeichen und auch das nur wenige Schritte entfernt liegende öffentliche WC an der Göhrdestraße sind Ursache dafür, dass die Stadt Bad Bevensen in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen muss als zunächst geplant. Da der Wasserverbrauch an der Abnahmestelle Göhrdestraße seit 2009 nämlich erheblich angestiegen ist, musste der Stadtrat jetzt eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 7000 Euro genehmigen.

Kurios bei der ganzen Sache: Von Ende Mai bis Mitte Juni dieses Jahres hatte die Verwaltung an dieser Stelle einen Wasserverbrauch festgestellt, der etwa um das Zehnfache höher lag als in den folgenden Monaten. Der anfängliche Verdacht, dass die Leitungen irgendwo leck geschlagen sind, konnte allerdings nicht bestätigt werden.

Auffällig war jedoch, dass auch schon im Vorjahr eine hohe Nachzahlung an die SVO fällig wurde. Die Zählerstände sollen deshalb künftig zu Kontrollzwecken monatlich überprüft werden.

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