Vorschlag für die Ehrenamtswahl: Annegret Frech ist die Frau an der Basis in Altenmedingen

Mensch 2015: Sie ist der Motor des Roten Kreuzes

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Seit gut 30 Jahren engagiert sich Annegret Frech im DRK-Ortsverein Altenmedingen. Seit 2007 ist sie Vorsitzende der Gliederung.

Eddelstorf. Ehrenamt, Energie, Engagement, Enthusiasmus und Eddelstorf – das passt alles hundertprozentig zu Annegret Frech. Die agile Frau widmet viel Zeit, Kraft und Kompetenz dem Deutschen Roten Kreuz.

„Vergiss nicht, auch die anderen Frauen die Mitmachen zu nennen, ohne sie geht gar nichts. Wir verstehen uns als Team“, weist sie gleich mehrere Male deutlich hin. Als Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Altenmedingen hat sie als Motor und Motivator den Verein auf 218 Mitglieder gesteigert und eine Vielzahl Aktivitäten mit angestoßen.

Dafür ist Annegret Frech für den Preis „Mensch 2015“ vorgeschlagen worden. Sie gehört damit zu den zehn Nominierten bei der Wahl „Mensch 2015“, eine Aktion der AZ und der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg in Zusammenarbeit mit dem Volkswagen Zentrum Uelzen. Bis Mittwoch, 27. Januar, können die AZ-Leser ihre Stimme abgeben – nur mit Originalcoupons aus der AZ. E-Paper-Kunden können aber auch mit einem Ausdruck des Coupons teilnehmen, wenn sie darauf ihre Kunden-Nummer eintragen.

Annegret Frech ist in Eddelstorf groß geworden, wie schon rund zehn Generationen vor ihr. „Wenn ich eine Sache mache, dann aber richtig und vor Ort“, sagt sie über ihr Engagement beim DRK Altenmedingen. Die Beziehung zum Deutschen Roten Kreuz ist ihr quasi in die Wiege gelegt, „denn meine Mutter war immer dafür engagiert“. In den 80er-Jahren ist Annegret Frech auch Mitglied geworden. Da hat man ihre Gaben und Fähigkeiten schnell erkannt und ruckzuck wurde sie Schatzmeisterin, später auch Schriftführerin.

Dann, im Jahre 2007, die Wahl zur Vorsitzenden. „Gerade in diesem Jahr wurde der DRK-Landeswettbewerb „Mit-Menschen gewinnen“ ausgeschrieben, mit hohen Geldgewinn-Chancen. Ziel war es die Mitgliederzahl und das Beitragsaufkommen zu steigern“, erinnert sie sich lebhaft. „Wir wollten mindestens 25 neue Mitglieder per Überzeugungskraft zu den 93 Mitgliedern anwerben.“ Nach einem halben Jahr waren schon 50 gewonnen, die sich bereitwillig der Aufgabe „Hilfe zu leisten und in der Not zu unterstützen“ anschlossen. Die neue Mitgliederzahl wurde noch getoppt und am Ende hatte der Ortsverein Altenmedingen prozentual den größtem Zuwachs erreicht und erhielt den Gewinn in Höhe von 25 000 Euro. „Damit haben wir viel gemacht und es gut angelegt“, so Frech. Organisationen und Einrichtungen wurden damit im Dorf unterstützt.

„Die Arbeit an der Basis, vor Ort, darin liegt meine Ambition“, so die muntere Frau mit den weisen, lebhaft blitzenden Augen. Die gute Zusammenarbeit, die wir hier haben, ist Grundlage und auch das gute Miteinander zwischen Kirche, Schule und Gemeinde. Es ist zu spüren, dass sie gerne mit, für und unter Menschen zu tun hat.

Von Ute Bautsch-Ludolfs

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