Sozialverband zeichnet Bad Bevenser Veranstaltungsgebäude für Barrierefreiheit aus

„Das Kurhaus setzt neue Maßstäbe“

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SoVD-Kreisvorsitzender Benjamin Gießel (2.v.l.) überreichte die Auszeichnung im Beisein von Vertretern der Stadt, des örtlichen Sozialverbands und der Bad Bevensen Marketing GmbH an Bad Bevensens Bürgermeister Martin Feller (6.v.l.) und Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer (4.v.r.). 

Bad Bevensen. In regelmäßigen Abständen vergibt der Sozialverband Deutschland (SoVD), Landesverband Niedersachsen, eine Plakette, die schon in ihrem Titel sagt, worum es geht. Diese Auszeichnung heißt „Überlegt geplant – an behinderte und ältere Menschen gedacht“.

Damit sollen Anstrengungen gewürdigt werden, die Barrieren abbauen und auf diese Weise Menschen zusammenbringen. Das neue Kurhaus in Bad Bevensen ist nun mit dieser Auszeichnung geehrt worden.

Benjamin Gießel, erster Kreisvorsitzender vom SoVD-Kreisverband Uelzen, überreichte in Anwesenheit von Vertretern des SoVD-Ortsverbandes Bad Bevensen an Bürgermeister Martin Feller und Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer die Urkunde und Plakette. „Das Kurhaus setzt damit neue Maßstäbe“, dankte Benjamin Geißel den Verantwortlichen vom Kurhaus für Planung und Umsetzung.

„Im Prinzip sollten sämtliche Gebäude in Niedersachsen sowie bundes- und europaweit nach solchen Maßstäben gestaltet sein – und dieses Ziel wollen wir auch in Zukunft verfolgen“, betonte der SoVD-Kreisvorsitzende. „So hätten alle Menschen die Gelegenheit, Gebäude wie dieses zu betreten und zu nutzen. Daran zu arbeiten, ist eine zentrale Aufgabe des SoVD.“

Die Nutzung im neuen Kurhaus sei überlegt geplant, bei der Konzeption an Behinderte und ältere Mitbürger gedacht worden, lobte Gießel. „Die Bedürfnisse der Bevölkerung standen bei der baulichen Umgestaltung im Mittelpunkt. Diese barrierefreie Einrichtung erfüllt die Richtlinien der entsprechenden Normen, nämlich DIN 18024 und DIN 18025.“ Das Kurhaus der Stadt Bad Bevensen werde aus Sicht des Sozialverbands vor allem auch bewegungseingeschränkten Mitbürgern gerecht. Im Landkreis Uelzen ist das Kurhaus das erste öffentliche Gebäude, das diese Auszeichnung erhielt.

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