Erneuter Wasserschaden: Himberger Kindergarten muss saniert werden

Kinder fünf Monate im Container

Als Dankeschön hatten die Kindergartenkinder Kuchen gebacken, die sie den Monteuren überreichten. Fotos: ute (1) / nk (2)

Himbergen. „Ich bin hier der Türaufpasser“, meint der sechsjährige Ian und hält demonstrativ den Türgriff fest, damit keiner vor der Leiterin des Himberger Kindergartens, Anke Hinrichs, hinaus ins Freie stürmt.

Immerhin gab es Spannendes für die 65 Kinder des Kindergartens „Unterm Regenbogen“, zu erleben, die zur Zeit im Gemeindehaus der Kirche untergekommen sind, weil der Kindergarten nach einem Wasserschaden grundsaniert werden muss. Nacheinander fuhren gestern morgen drei große Lastwagen mit je zwei Containern in der Göhrdestraße gegenüber der Kirche vor, um diese mit einem Kran auf den Parkplatz des Gemeindehauses abzustellen. Monteure richteten sie aus. Zusammenmontiert ergeben sie einen Gruppenraum mit Sanitäranlage und Küche. Nacheinander schwebten die Container am Haken eines Krans durch die Luft und wurden zielgenau platziert. Nach knapp zwei Stunden waren die sie an Ort und Stelle, die Innenmontage konnte beginnen.

Zum Hintergrund: Trotz eingeleiteter Trocknungs- und Sanierungsmaßnahmen nach einem Wasserschaden im November 2011 hat sich inzwischen herausgestellt, dass eine Grundsanierung des Kindergartengebäudes unumgänglich ist. „Wir haben schnell reagiert, als wir das ganze Ausmaß erfahren haben“, versichert Bürgermeister Jürgen Hinrichs. Schon einmal hatte es im Kindergarten einen Wasserschaden gegeben – die Kinder zogen für kurze Zeit ins Gemeindehaus der Kirche. Dieses Mal müssen sie wohl für etwa fünf Monate ausziehen. Dankbar ist Hinrichs darum für zwei Umstände: Das das Kindergartenteam unter guten Bedingungen weiter arbeiten kann und die Zusammenarbeit mit der Versicherung gut laufe. Die Regie für die Sanierung wurde von seiten der Gemeinde an Helmut Krull übergeben. „Wir gehen erst wieder zurück, wenn sämtliche Messungen nach der Sanierung einwandfrei sind, da können die Eltern sicher sein“, sagt Anke Hinrichs.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe oder in unserem E-Paper.

Von Gudrun Kiriczi

Kommentare