Bevenser Nachwuchs-Parlament beantragt Nutzung einer Fläche am MTV-Zentrum

Skaterbahn: Jugend klärt die Standortfrage

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Um eine Skater- und BMX-Bahn bemühen sich die Jugendlichen in Bad Bevensen schon lange. Das Jugendparlament hat jetzt beantragt, eine Fläche am MTV-Zentrum dafür nutzbar zu machen.

Bad Bevensen. Seit Jahren diskutieren sie schon darüber. Besichtigen Standorte, überschlagen Kosten. Und führen wieder Gespräche. Denn eine Skaterbahn ist dem Bad Bevenser Jugendparlament ein Herzenswunsch.

Doch so richtig vorwärts gekommen sind sie bislang nicht so recht.

Finn Schöchle.

„Große Projekte dauern eben ein bisschen“, hat der Vorsitzende des Jugendparlaments, Finn Schöchle, inzwischen gelernt. „Aber wenn es dann klappt, ist man auch ein bisschen stolz. “ Der 17-Jährige hofft, dass das auch bei dem Projekt Skaterbahn bald der Fall sein wird.

In ihrer jüngsten Sitzung haben die Mitglieder des Jugendparlaments beschlossen, einen Antrag an die Stadtverwaltung zu stellen, eine Fläche zwischen MTV-Zentrum, Regenrückhaltebecken und Kooperativer Gesamtschule (KGS) für das Vorhaben nutzbar zu machen. „Der Standort ist zentral und optimal“, sagt Finn Schöchle, „aber er ist auch eine Ausgleichsfläche der Stadt. Wir beantragen deshalb, dass woanders eine Ausgleichsfläche gefunden werden soll, damit hier eine Skaterbahn gebaut werden kann.“ Derzeit warten die Jugendlichen auf eine Antwort zu ihrem Antrag, sagt der 17-Jährige.

Diese Fläche neben dem MTV-Zentrum ist der Wunschstandort der Jugendlichen für eine Skaterbahn.

Drei bis vier Rampen, eine halbe Halfpipe und eine sogenannte Magic-Box, das wären die Wünsche der Bevenser Jugendlichen für eine Skaterbahn. An dem Standort am MTV-Zentrum stünde dafür auf etwa zehn Metern Breite „unendlich viel Platz in der Länge“ zur Verfügung, schwärmt Finn Schöchle. Allerdings bringt die Stadtratsfraktion „Bürger für Bad Bevensen“ (BfB) nun noch einen anderen Standort ins Spiel: Da der Bebauungsplan für den Standort am MTV-Zentrum geändert werden und auch der Boden befestigt werden müsste, schlägt sie einen Teil des Parkplatzes am inzwischen abgerissenen Intermarché-Markt in den Kurze Bülten vor.

Die BfB bringt jetzt eine Teilfläche des Parkplatzes am abgerissenen Intermarché-Markt ins Spiel.

Die Stadt Bad Bevensen solle prüfen, ob ein Stück der Fläche in Gemeindeeigentum übertragen werden könne, damit eine Skater- und BMX-Bahn auch ohne bauliche Maßnahmen für den Untergrund verwirklicht werden könne. „Der Standort böte mehrere Vorteile und die Kosten sollen in den Haushaltsplan der Stadt 2017 eingestellt werden“, formuliert die BfB in einem Antrag.

Von Ines Bräutigam

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